„Mitten in den ersten Planungen und Vorbereitungen für das 28. Internationale ADAC-Ibergrennen 2025 erhielten wir kürzlich die bedauernde Information der zuständigen Behörden, dass es für 2025 leider nicht möglich sei, eine Genehmigung zu erteilen“, sagt Sascha Herz. Er ist einer der Organisationsleiter des Ibergrennens in Heiligenstadt.

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Die Gründe liegen aber nicht im Motorsportclub oder beim Dachverband, sondern im Straßenbau für die benötigten Umleitungsstrecken, die gebraucht werden, um die Sperrung des Veranstaltungsgeländes zu realisieren. „Der Holzweg, die Austragungsstrecke des Rennens, ist die Hauptverbindungsstrecke in die benachbarte Region, das Südeichsfeld“, erklärt er.
Für die Sperrung der Strecke hinauf zum Forsthaus für das Ibergrennen sei ein komplexes Umleitungssystem notwendig. „Vom Rettungsdienst über Feuerwehr bis hin zum Busverkehr, alles muss bedacht werden.“ Sei die Sicherstellung dieser Faktoren für die Umleitung nicht möglich, dürfe die Landesstraße L 2022, also die Rennstrecke, nicht für das Rennen gesperrt werden, erklärt Sascha Herz.
Motorsportclub und Stadt Heiligenstadt suchen nach Alternativen
„Auch 2024 hatten wir schon damit zu kämpfen, da eine Umleitungsstrecke in den Nachbarort Lutter für manche Anwohner nicht befriedigend war.“ Dies habe teilweise für kleine Unannehmlichkeiten gesorgt. „Das Ziel des Motorsportclubs Heilbad Heiligenstadt im ADAC ist, Zuschauer, Teilnehmer und Bürger mit dem Event fröhlich zu stimmen. Jeder genötigte Anwohner ist ein Stück am Ziel vorbei für uns.“

Für das eigentlich für Juni 2025 geplante Rennen stehe nun die Hauptumleitungsstrecke Pferdebachtal, also die Landesstraße 1006, nicht zur Verfügung. „Für uns als Veranstalter des Bergrennens war das ein großer Schock. Lange haben wir mit Unterstützung von Bürgermeister Thomas Spielmann versucht, eine Alternative zu erarbeiten.“ Terminverschiebungen, großflächige Umleitungen, sogar ein anderer Austragungsort seien im Gespräch gewesen.
„Doch nichts davon war zumutbar oder durchführbar. Damit bleibt uns keine andere Möglichkeit als zu pausieren. Auch wenn wir und unsere Fans nun die Köpfe hängen lassen, gab uns die Stadt abschließend eines mit auf den Weg: Der Motorsport gehört in das Eichsfeld, und wir dürfen das nicht einschlafen lassen. Gibt es eine andere Möglichkeit, ein Motorsportevent durchzuführen, habt ihr unsere volle Unterstützung“, sagt Sascha Herz. Den Winter wollen die Mannen vom Motorsportclub Heiligenstadt im ADAC dafür nutzen, sich darüber Gedanken zu machen. „Ich bin sicher, wir finden etwas“, sagt Sascha Herz.
Kontakt zum Motorsportclub unter www.ibergrennen.de
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