Immer weitere Fortschritte macht die Fusion der Kirchenkreise. Wie die Sprecherin der Kirchenkreise Südharz und Mühlhausen, Regina Englert, zu denen jeweils auch Gemeinden aus dem Eichsfeld gehören, mitteilte, trafen sich jüngst die Mitglieder der erweiterten Lenkungsgruppe der Kirchenkreise Bad Frankenhausen-Sondershausen, Südharz und Mühlhausen, um die Gründung des neuen Kirchenkreises Nordthüringen zu besprechen.
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Diese Zusammenkunft markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer erfolgreichen Fusion. „Einer Fusion, die nicht aus Zwang entsteht, sondern als Gewinn für alle Beteiligten angesehen wird“, erklärt Dorothee Schneider vom neu hinzugezogenen Moderationsteam. Klaus Ziller, ihr Moderationspartner, lobte derweil den realistischen Ansatz des Gremiums, der bei dem Treffen erkennbar war.
Einblick und Vielfalt durch Erweiterung
Die Lenkungsgruppe wurde von den Kirchenparlamenten von sechs auf zwölf Mitglieder erweitert, um eine breitere Perspektivenvielfalt zu schaffen. Neue Mitglieder bringen Erfahrungen aus verschiedenen Regionen und ehrenamtliche Sichtweisen ein. Neben den drei amtierenden Superintendenten und Präsides, sind nun auch zwei Stellvertretende der Superintendenten, ein Gemeindekurator sowie drei Ehrenamtliche Teil des Gremiums.
Mit den Moderatoren der Arbeitsgemeinschaft Gemeindeberatung der Landeskirche, die bereits eine erfolgreiche Fusion begleitet haben, wird die Gruppe nun von Experten begleitet, berichtet Regina Englert. Ein konkreter Zeitplan werde das Gremium in den kommenden Monaten leiten und immer wieder mit den aktuellen Notwendigkeiten abgeglichen. Um eine effektive interne und externe Kommunikation sicherzustellen, wurde Regina Englert, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Kirchenkreise Südharz und Mühlhausen verantwortlich, ebenfalls ins Boot geholt.
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Bei der Versammlung wurden nun wichtige Themen wie beispielsweise der Umgang mit Ungleichheiten und die Integration regionaler Unterschiede beleuchtet. Die Machbarkeit eines großen Kirchenkreises für Haupt- und Ehrenamtliche diskutierten die Teilnehmer der Runde dann ebenso, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung, um längere Wege zu kompensieren.

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Auch die Gestaltung einer potenziellen Übergangszeit für die Synodalen, die aufgrund der im kommenden Jahr anstehenden Gemeindekirchenratswahlen Fragen aufwerfen würde, sei thematisiert worden, sowie auch die Gestaltung des Fusionsvertrages.
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„Für die nächsten Treffen plante die Gruppe deutlich mehr Zeit ein, um die Effizienz zu erhöhen. Mehrere pro Jahr sind dafür angedacht. Entschieden wird letztlich von den Kreiskirchenräten und Synodalen, hier leistet man die Vorarbeit“, erklärt Regina Englert.
Positives Fazit und ein Ausblick, der motiviert
Drei Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit bereits aufgenommen. Erste gemeinsame Konvente der unterschiedlichen Berufsgruppen wurden als sehr positiv bewertet, berichtet die Sprecherin der Kirchenkreise Südharz und Mühlhausen. Geschätzt werde dabei von allen Beteiligten „die offene und produktive Atmosphäre“. Die Lenkungsgruppe stehe auf breiteren Füßen. Andre Barthel und das Moderationsteam äußerten am Ende der Veranstaltung ihre Zufriedenheit mit den Fortschritten. Allseitiges Nicken bestätigte schließlich auch diese Einschätzung. Bei nächsten Treffen, die im Januar 2025 anstehen, soll ein Modell des zukünftigen Kirchenkreises Nordthüringen entstehen.
„Die Zusammenkunft war geprägt von einem konstruktiven Miteinander auf Augenhöhe und dem gemeinsamen Ziel, einen zukunftsfähigen Kirchenkreis zu schaffen“, lautet das Fazit der Kirchenkreis-Sprecherin.
Und so ist die Lenkungsgruppe zusammengesetzt: Bislang bildeten die Superintendenten und die Präsides, die Vorsitzenden des Kirchenparlaments, die Lenkungsgruppe. Bad Frankenhausen-Sondershausen vertreten Steffi Wiegleb und Andre Barthel, Mühlhausen Christian Beuchel und Jens Ritter, den Südharz Andreas Schwarze und Uwe Krieger.
Neu sind je ein Ehrenamtlicher und zwei Stellvertretende der Superintendenten sowie ein Gemeindekurator. Für Bad Frankenhausen-Sondershausen sind das Alfons Burhenne und Uwe Vetter (Gemeindekurator), für Mühlhausen Christine Braun und Annemarie Sommer sowie für den Südharz Tom Landsiedel und Klemens Müller. sma
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