„Halleluja“, das war der Titel des Adventsmusicals, das der Projektchor Birkenfelde am zweiten Adventssonntag in der Pfarrkirche St. Leonhard in Birkenfelde aufgeführt hat.

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„Nachdem unser erstes Musical mit dem provozierenden Thema ,Weihnachten wird abgeschafft‘ ein großer Erfolg war, haben wir in diesem Jahr die Weihnachtsgeschichte aufgegriffen, jedoch unter einem anderen Aspekt betrachtet“, erklärte Sabine Gabel, die zusammen mit Dorothee Kränzel die Leitung übernommen hatte. 

Musical Projektchor Birkenfelde
Uta Oesterheld und Greogor Hildebrand spielten im Adventsmusical Maria und Josef. © Heidrun Dietrich

Im Musical ginge es nicht um die übliche idyllische Darstellung der Geburt Christi, sondern um die Sorgen, Probleme und Nöte der Eltern Christi, die von den Mitgliedern des Chores anschaulich vorgetragen wurden. Unterstützt wurde der Chor von einigen Kindern der Gemeinde, die als Hirten mit dabei waren.

Musical Projektchor Birkenfelde
Im Musical "Halleluja" stehen die Engel Maria und Josef zur Seite. © Heidrun Dietrich

„Die Kostüme, das schöne Bühnenbild und natürlich die Leistung aller Darsteller und Sänger sorgten dafür, dass der Beifall des Publikums am Ende gar nicht abbrechen wollte“, so Sabine Gabel weiter. Und die Begeisterung zeigte sich auch in der Spendensumme. „Es sind 1535 Euro zusammengekommen“, freute sich die Musical-Autorin. „Das ist für unseren kleinen Ort eine hohe Summe.“

Musical Projektchor Birkenfelde
Adventsmusical für den guten Zweck in der Kirche in Birkenfelde. © Heidrun Dietrich

Das Geld sei für den Verein „Rett Deutschland - Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom“ bestimmt. „Wir haben in unserer Veranstaltung auf die sehr seltene Erbkrankheit hingewiesen“, erläuterte Sabin Gabel. „In Deutschland werden jährlich circa 50 Rett-Mädchen geboren.“

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Spende für schwerbehinderte Mädchen

Die Mädchen seien aufgrund des Gendefekts so stark körperlich und geistig beeinträchtigt, dass sie zeitlebens auf Hilfe angewiesen seien. „Die Pharmaindustrie ist nicht an der Forschung für Medikamente interessiert“, berichtete Sabine Gabel. „Deshalb wurde das Geld auf das Forschungskonto des Vereins überwiesen.“

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red