Ein einsatzreicher Jahreswechsel liegt hinter der Feuerwehr Heiligenstadt. Bereits am Silvesterabend um 18.20 Uhr erreichte die Einsatzkräfte die erste Alarmierung. Im Pferdebachtal zwischen Heiligenstadt und Flinsberg blockierte ein Baum die Straße, berichtet Thomas Müller von der Heiligenstädter Feuerwehr. Mit einer Motorkettensäge sorgte die Feuerwehr wieder für freie Fahrt.

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Am Neujahrstag gegen 0.50 Uhr mussten die Einsatzkräfte in der Mescheder Straße einen brennenden Altpapiercontainer und brennende Feuerwerksreste löschen. Hierbei kam es zu einem bedenklichen Zwischenfall: Während die Einsatzkräfte im Einsatz waren, bewarf eine Gruppe von etwa acht Jugendlichen die Helfer willkürlich mit Böllern.

Die Angreifer flohen. Glücklicherweise wurde niemand der Einsatzkräfte durch die Böllerwürfe verletzt. Die Polizeiinspektion Eichsfeld hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Täter schnellstmöglich zu identifizieren. Die Polizei sucht zu dem Vorfall Zeugen. Daher appelliert die Behörde an die Bevölkerung: Wer sachdienliche Beobachtungen gemacht hat oder Informationen zu den Gesuchten beisteuern kann, soll sich dringend unter Telefon: 03606/65 10 melden.
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Hecke brennt in der Freiheitsstraße
Im Anschluss sorgten ebenfalls brennende Feuerwerksreste in der Bahnhofstraße für einen weiteren Feuerwehreinsatz. Und um 1.30 Uhr wurde die Feuerwehr Heiligenstadt zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand in die Freiheitsstraße gerufen. „Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Hecke in der Nähe eines Wohnblocks brannte“, sagt Thomas Müller. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer innerhalb von 15 Minuten.
Auf dem Rückweg von der Brandstelle in der Freiheitsstraße entdeckte die Feuerwehr einen brennenden Balkon in der Rheda-Wiedenbrücker-Straße. Mithilfe der Drehleiter gelangten die Einsatzkräfte auf den Balkon und löschten die brennenden Gegenstände.

Um 3 Uhr meldete die Leitstelle schließlich einen Wohnungsbrand in der Mescheder Straße. Mit einem Kleinlöschgerät brachten die Einsatzkräfte den Brand rasch unter Kontrolle. Im Anschluss befreiten sie die Wohnung und das Treppenhaus mittels Belüftungsgerät vom Rauch.
„Insgesamt kam die Feuerwehr Heiligenstadt am Silvesterabend und am Neujahrsmorgen sechsmal zum Einsatz. Dank der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die sich im Feuerwehrhaus und zu Hause bereithielten, konnte das erhöhte Einsatzaufkommen bewältigt werden“, erklärt Thomas Müller.
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red/sg





