Eichsfelder Unternehmer unterstützt Hospizarbeit
Über eine Spende kann sich der Emmaus Hospizdienst freuen. Marco Tasch, Geschäftsführer der Orthopädie-Schuhtechnik Marco Tasch GmbH, möchte sich für die Hospizarbeit im Eichsfeld einsetzen. Seit 1999 leitet er das Unternehmen, das 1956 als Familienbetrieb gegründet wurde und mittlerweile Filialen in Mühlhausen, Heiligenstadt, Erfurt und Bad Hersfeld betreibt. Vergangenes Jahr feierte Tasch sein 25-jähriges Jubiläum in der zweiten Generation des Unternehmens.

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„Die Arbeit, die hier geleistet wird, verdient größten Respekt“, sagt Marco Tasch. „Es ist wichtig, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase Geborgenheit und ein angenehmes Umfeld erfahren. Die Begleitung in den Tod sollte von Mitgefühl und Würde geprägt sein.“
Die hospizliche Begleitung bietet nicht nur medizinisch-pflegerische Versorgung, sondern auch psychosoziale und palliative Beratung. Die Patienten und ihre Angehörigen finden hier Unterstützung in einer schwierigen Zeit.
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Besonders beeindruckt hat den Unternehmer die Arbeit von Christina Hoch, der leitenden Koordinatorin der ambulanten Dienste des Emmaus Erwachsenenhospizdienstes und des Emmaus Kinder- und Jugendhospizdienstes, und ihrem gesamten Team. Signalisiert hat er, diese Dienste auch weiterhin zu unterstützen. Mit seinem Engagement will Marco Tasch ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Solidarität in der Gesellschaft setzen. red
Gemeinde lädt zu Gedenkstunde ein
Die Gemeinde Niederorschel möchte ein Zeichen gegen Gleichgültigkeit, Verharmlosung und das Vergessen setzen und für Demokratie, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit einstehen. Daher lädt sie am Samstag, 25. Januar, um 14 Uhr zu einer Gedenkstunde am Denkmal für die Opfer des KZ-Außenlagers Niederorschel, Bahnhofstraße 51, ein. Das teilt Bürgermeister Ingo Michalewski (CDU) mit. red
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Kinder und Jugendliche landen mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus
Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Eichsfeld gesunken. Nach Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit mussten im Jahr 2023 genau 20 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis neunzehn Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden, berichtet Jörn Sola, Leiter des Servicezentrums Mühlhausen.
Aktuelle Auswertungen des Statistischen Landesamtes Thüringen zeigen, dass die Zahl der Betroffenen demnach im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gesunken ist. Damit liege das Eichsfeld im thüringischen Trend. Im Freistaat wurden im Jahr 2023 insgesamt 423 Jungen und Mädchen mit einer Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert. Das, so Jörn Sola, seien 16 Prozent weniger als im Jahr davor, wo 505 Betroffene registriert wurden. Dennoch bleibe das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem.
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„Erfreulicherweise ist sowohl in unserer Region als auch im Land ein rückläufiger Trend bei betroffenen Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen“, sagt Jörn Sola. „Prävention und Aufklärung scheinen zu wirken. Trotzdem trinken noch immer viele Kinder und Jugendliche sprichwörtlich, bis der Arzt kommt. Wir wollen erreichen, dass sich der positive Trend fortsetzt und Krankenhausbehandlungen aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum nicht wieder ansteigen.“
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Fortgesetzt werden soll daher die Alkohol-Präventionskampagne „bunt statt blau“, um das Thema mehr in den Schulalltag zu bringen. Bei dem Plakatwettbewerb warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die Gewinner.
Kreative junge Köpfe können das Thema Rauschtrinken zeichnerisch, fotografisch, digital gestaltet oder als Collage bearbeiten. Einsendeschluss ist der 31. März. Eine Jury zeichnet die Siegerplakate Thüringens aus. Im Juni wählt dann die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert, aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessieger.
Zusätzlich gibt es laut Jörn Sola auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder, die mit dem Hashtag #dakgesundheit oder #buntstattblau hochgeladen wurden.
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Seit 2010 haben bundesweit fast 136.000 Mädchen und Jungen bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet. Weitere Informationen unter www.dak.de/buntstattblau und www.dak.de/aktionglasklar. red
Erstes Konzert 2025 in der Klosterkirche
Das erste Klosterkonzert in der Liebfrauenkirche in Duderstadt wird das Octachordon Duo gestalten, und zwar am Freitag, 31. Januar, um 18.30 Uhr. Zu Gehör gebracht werden an diesem Abend unter anderem Werke von Mozart, Gliere und Händel. Der Eintritt ist frei.
Das 2024 gegründete Octachordon Duo setzt sich zusammen aus der polnischen Geigerin Marta Gadzina und der griechischen Cellistin Clio Panagiotopoulou. Die zwei jungen Musikerinnen trafen sich in Köln, von wo sie auch aus wirken.
Der Name Octachordon ist nicht zufällig gewählt. Der Begriff hat seinen Ursprung im Altgriechischen und Lateinischen, damit ist ein achtsaitiges Instrument gemeint. Dies bezieht sich auf die Idee von Johannes Brahms, der die Entstehung des wohl bekanntesten Stückes für Violine und Cello, dem Doppelkonzert a-Moll, begleitete. Er wollte ein perfektes Streichinstrument kreieren, eine Einheit aus Cello und Geige mit acht Saiten und allen Facetten, die diese Kombination zu bieten hat.
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Gadzina und Panagiotopoulou sind Absolventinnen renommierter europäischer Hochschulen. Außerdem gewannen sie zahlreiche Preise bei internationalen Musikwettbewerben. Man konnte sie schon auf Bühnen in Deutschland, Polen, Griechenland, den Niederlanden, in Italien, Norwegen, Frankreich, Österreich und der Slowakei erleben.
Das Duo widmet sich der klassischen Musik und hat eine besondere Vorliebe für Musik des Barock und der Romantik sowie des 20. und 21. Jahrhunderts. red
Neue Inszenierung zum Gedenkjahr
„Mai25 – 12 Artikel und ein Bauernaufstand“ heißt es jetzt am Samstag, 18. Januar, um 16.30 sowie um 19.30 Uhr in der 3K-Theaterwerkstatt in Mühlhausen. Mit diesem Zwei-Personen-Stück leitet die 3K-Theaterwerkstatt das Gedenkjahr 2025 – „500 Jahre Deutscher Bauernkrieg“ – ein und versucht, Parallelen von damals zu heute zu finden.
Die Inszenierung ist ein Stationen-Stück und stellt Augenblicke und Momentaufnahmen von damals und heute in den Fokus. Dabei stehen immer wieder die Forderungen der Bauern von 1525 im Vordergrund: Die 12 Artikel, die heute als erstes Dokument der Menschenrechte in Europa gelten. „Mai25“ wurde eigens für das Gedenkjahr geschrieben und ist 3Ks Versuch, sich völlig anders und wertfrei dem Thema Deutscher Bauernkrieg anzunähern.
Die Abendkasse öffnet immer eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Die Theaterwerkstatt hat ihren Sitz Unter der Linde 7. red
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