Einen schweren Unfall mit insgesamt vier beteiligten Sattelzügen hat es am Montagabend gegen 21.14 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel gegeben. Es gab eine mehrstündige Vollsperrung. Erst am Dienstagmorgen konnte der Fahrstreifen wieder freigegeben werden, heißt es von der Polizeiinspektion Göttingen. Zwei Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

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Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Göttingen übersah ein 40-jähriger Fahrer eines Sattelzuges das vor ihm befindliche Stauende und fuhr auf den vorausfahrenden Sattelzug eines 61-Jährigen auf. Die beiden Fahrer wurden in Folge der Kollision leicht verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der zweite Sattelzug auf einen vor ihm stehenden dritten Sattelzug geschoben, der wiederum auf einen vor ihm befindlichen vierten Sattelzug gedrückt wurde.
Infolge der Kollision verteilten sich auf allen drei Fahrstreifen sowie dem Seitenstreifen ein großflächiges Trümmerfeld sowie auslaufende Betriebsstoffe. Aufgrund der umfassenden Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen dauerte die Vollsperrung bis in die Morgenstunden an, erst gegen 8 Uhr erfolgte eine Freigabe von einem Fahrstreifen.
Die weiteren Reinigungsarbeiten, zu denen auch ein Ausbaggern des neben der Fahrbahn befindlichen kontaminierten Erdreichs gehört, werden sich ersten Schätzung der Autobahnpolizei zufolge bis in die späten Nachmittagsstunden des Dienstages hinziehen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren und den ausgewiesenen Umleitungsstrecken zu folgen.
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red




