Nach über dreieinhalb Jahren ist das bundesweite Klimaschutzprojekt „Katzensprung 2.0 – Aktiv für den Klimaschutz im Deutschlandtourismus“ offiziell zu Ende gegangen, heißt es aus der Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal mit Sitz in Fürstenhagen. „Die Wirkung soll sich in den 104 Naturparken fortsetzen“, erklärt Naturparkleiterin Claudia Wilhelm. Der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal war einer von 19 Modell-Naturparken, in denen das Projekt umgesetzt wurde. Claudia Wilhelm konnte 35 Betriebe als Partner auszeichnen.

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Projektbegleitend startete auch der Aufruf für „Leuchttürme im Deutschlandtourismus“. Zwei Eichsfelder Einrichtungen wurden ausgewählt: der Hof Sickenberg und der Schaugarten Schönhagen. Beide Teams hätte sich sehr über die damit verbundene Wertschätzung für ihr Engagement zum Klima- und Umweltschutz gefreut.

„Ziel vom Katzensprung 2.0 war es, den nachhaltigen Tourismus in Naturparken zu fördern“, erklärt Claudia Wilhelm. Der Name „Katzensprung“ leitete sich von dem Sprichwort ab und bedeutet „Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse“. Unterstützt wurde das Projekt durch die wissenschaftliche Expertise der Fachhochschule Münster, der Technischen Universität Berlin und des Wuppertal Instituts im Bereich der klimafreundlichen Gastronomie.
Die Fortsetzung ist bereits angelaufen mit neuen Interessenten und alten Verbündeten
Birgit Schwenk, Leiterin der Unterabteilung Nationale und europäische Klimapolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, habe sich von den vorgestellten Ergebnissen sehr angetan gezeigt: „Das Projekt war in vielerlei Dimensionen wichtig und gewinnbringend, und ich freue mich, dass wir bei Touristen einen Anstoß geben konnten, darüber nachzudenken, worum es ihnen im Urlaub eigentlich geht.“
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Tourismusbetriebe, Gastronomie, Handwerk und weitere regionale Akteure wurden für ihr Engagement im Klimaschutz und ihre Verbundenheit zur Region nach einem bundesweit einheitlichen Kriterienkatalog ausgezeichnet. Bestehende, klimaschonende Urlaubsangebote wurden gezielt im Tourismus kommuniziert. Insgesamt wurden während der Projektlaufzeit in den 19 Modell-Naturparken über 300 Betriebe und Organisationen als Naturpark-Partner ausgezeichnet.
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Das Katzensprung-Projekt findet nun seine Fortsetzung im Partner-Programm des VDN, das generell offen für Betriebe aller Branchen ist – von kleinen Handwerksbetrieben über Gastronomie und Hotellerie bis hin zu landwirtschaftlichen Erzeugern. Die Auszeichnung basiert auf bundesweit einheitlichen Kriterien, die unter anderem nachhaltiges Wirtschaften, regionale Wertschöpfung, Umweltbildung und aktives Engagement im Naturpark umfassen.
Inzwischen hätten neun weitere Naturparke das Katzensprung-Projekt zum Anlass genommen, sich auf den Weg zu machen und wollten das Partner-Programm in ihrer Region umsetzen, heißt es aus Fürstenhagen.
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Derzeit laufen zudem die ersten Rezertifizierungen nach zwei Jahren. „Die erneute Auszeichnung ist dann fünf Jahre gültig“, erklärt Claudia Wilhelm, die die Ansprechpartnerin für das Programm ist und bei der schon weitere Akteure ihr Interesse bekundet hätten. Ende des Jahres werde das Gremium, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Tourismusverbände, der Landkreise, „Eichsfeld Aktiv“ und dem Nationalpark Hainich, tagen und über die Neuaufnahmen entscheiden.
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