Autohaus Funke spendet Warnwesten an Erstklässler in Gernrode

Das Autohaus Funke aus Gernrode fördert die Sicherheit von Grundschulkindern: Jetzt überreichten Mitarbeiter des Unternehmens den Erstklässlern der staatlichen Grundschule Gernrode leuchtend gelbe Warnwesten, die besonders in der dunklen Jahreszeit für mehr Sichtbarkeit und Schutz auf dem Schulweg sorgen sollen.

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Im Austausch mit den Kindern wurde richtiges Verhalten im Straßenverkehr und die Bedeutung, gut sichtbar zu sein, thematisiert. Andreas Funke, Chef des gleichnamigen Autohauses, betonte, wie wichtig es sei, Kindern frühzeitig das richtige Verhalten auf der Straße beizubringen. Mit den Westen wollen wir dazu beitragen, dass sie auf dem Schulweg gut gesehen werden“, sagte Andreas Funke.

Ein besonderes Erlebnis bot der Autohausbesuch beim großen Abschleppwagen vor Ort, den die Schülerinnen und Schüler erkunden konnten. Manche trauten sich sogar auf den Fahrersitz und probierten spielerisch aus, wie ein Auto auf die Ladefläche bewegt wird. Klassenlehrerin Madeleine Berend lobte die Aktion: Sie sei nicht nur spannend, sondern vermittle Wissen für den Alltag. red

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Heimatgefühle zur Weihnachtszeit in Leinefelde erleben

Mit „Heimatgefühle zur Weihnachtszeit“ lädt das musikalische Duo Sigrid und Marina aus Österreich das Publikum erneut zu einem besonderen Erlebnis ein. Am Samstag, 13. Dezember, um 15 Uhr gastieren sie in der Obereichsfeldhalle Leinefelde. Mit bekannten Winter- und Weihnachtsliedern, begleitet von Bildern malerischer Winterlandschaften, versprechen sie einen emotionalen Kurzurlaub in die verschneiten Alpen.

Unterstützt werden sie von renommierten Stars wie Alexander Rier, Sohn des Kastelruther-Spatzen-Sängers Norbert Rier, sowie dem Erfolgsduo Vincent und Fernando aus Südtirol. Karten sind im Bürgerbüro Leinefelde und im Reisebüro Wolf in Heiligenstadt sowie im Ticketshop Thüringen erhältlich. red

Kostenfreier Vortrag: „Arthrose der großen Gelenke: Wenn Knie & Hüfte schmerzen“

Schmerzen in Hüfte und Knie sind keine Seltenheit, insbesondere mit zunehmendem Alter. Eine der häufigsten Ursachen dafür ist die Arthrose – eine chronische Gelenkerkrankung, die in Deutschland als Volkskrankheit gilt, heißt es in einer Mitteilung des Eichsfeld-Klinikums.

Die Symptome, allen voran Bewegungsschmerzen, Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit; können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und machen häufig eine gezielte medizinische Behandlung erforderlich. Doch wie entsteht Arthrose eigentlich? Welche Therapieformen gibt es und wann ist ein operativer Eingriff notwendig?

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Diesen und weiteren Fragen widmet sich der nächste kostenfreie Vortrag der Reihe „Gesundheitsdialoge“ des Eichsfeld-Klinikums. Unter dem Titel „Arthrose der großen Gelenke – Wenn Knie & Hüfte schmerzen“ informiert Daniel Hupe, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, umfassend über die Volkskrankheit Arthrose – mit besonderem Fokus auf Hüft- und Kniegelenke.

Im Mittelpunkt des Vortrags, der am 6. November um 17.30 Uhr in der Cafeteria im Klinikum in Heiligenstadt stattfindet, stehen typische Symptome und bewährte Diagnoseverfahren. Hupe erläutert anschaulich, wann eine Operation notwendig ist, und stellt die vielfältigen konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten vor – bis hin zum Gelenkersatz. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, dem Experten persönlich Fragen zu stellen und in den Dialog zu treten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. red

Volksmusikfest in Heiligenstadt: Weihnachten mit der Schäferfamilie

Freunde der Volksmusik dürfen sich freuen: Am Samstag, 6. Dezember, gastiert die Schäferfamilie mit Angela Wiedl, Richard Wiedl und Ur-Schäfer Uwe Erhardt um 15 Uhr im Eichsfelder Kulturhaus in Heiligenstadt. Gemeinsam sorgen sie für alpenländische Weihnachtsstimmung mit einer Mischung aus zünftigen Melodien und besinnlichen Klängen.

Mit dabei ist auch Reiner Kirsten, der beliebte Sonnyboy der Volksmusik aus dem Schwarzwald, der mit seiner klaren Stimme die Zuschauer begeistert. Die Musiker führen das Publikum auf eine musikalische Reise durch die schneebedeckte Bergwelt der Alpen und stimmen traditionelle Weihnachts- und Schäferlieder an. Karten sind im Eichsfelder Kulturhaus in Heiligenstadt an der Theaterkasse und im Reisebüro Wolf in Heiligenstadt erhältlich. red

Kurs mit Benjamin Plag in Sondershausen

Mit „Piccoloflöte? – Ja, bitte!“ präsentiert die Landesmusikakademie Sondershausen vom 5. bis 7. Dezember erneut ihren beliebten Kurs unter der Leitung von Benjamin Plag, Solopiccoloflötist der Staatskapelle Weimar. Der Workshop richtet sich an Studenten, Studieninteressierte, ambitionierte Schüler und fortgeschrittene Hobbymusikerinnen, die sich intensiv mit den technischen und klanglichen Grundlagen des Piccolospiels auseinandersetzen möchten.

Ziel des Kurses ist es, den Übergang von der Querflöte zur Piccoloflöte zu erleichtern und unter professioneller Anleitung das eigene Spiel gezielt weiterzuentwickeln. Teilnehmer erhalten wertvolle Einblicke in die Welt des kleinsten Mitglieds der Flötenfamilie und haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu verfeinern. Interessierte können sich bis zum 21. November unter www.landesmusikakademie-sondershausen.de anmelden. red

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Kinoabend über den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg

Ein Kinoabend, der sich den Themen Freundschaft, Vertrauen, Nähe und Lebensmut widmet, findet am Donnerstag, 30. Oktober, um 18.30 Uhr, in der Kleinen Freiheit (Freundschaftsstraße 2), in Nordhausen statt.

Gezeigt werden aufgezeichnete Interviews des Nordhäuser Ehrenbürgers Albrecht Weinberg und Gerda Dänekas ihre außergewöhnliche Freundschaft und ihr gemeinsames Leben in einer WG in Erinnerung bringen.

Albrecht Weinberg, der den Holocaust überlebte, hat für sein jahrzehntelanges Engagement für Erinnerung, Aufklärung und Versöhnung sowie seine enge Verbundenheit mit Nordhausen im Mai 2025 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen in seinem Wohnort Leer (Ostfriesland) überreicht bekommen.

79. JAHRESTAG DER BEFREIUNG DES KZ MITTELBAU-DORA
Der KZ-Überlebende Albrecht Weinberg im Krematorium der heutigen Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Nordhausen. Weinberg ist in der Kleinen Freiheit ein Kinoabend gewidmet. (Archivfoto)© Marco Kneise

Albrecht Weinberg wurde am 7. März 1925 in Ostfriesland geboren und zählt zu den letzten Überlebenden des Holocaust. Als Kind jüdischer Eltern erlebte er die Verfolgung im nationalsozialistischen Deutschland. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter das KZ Mittelbau-Dora in Nordhausen, verlor jedoch im Holocaust fast seine gesamte Familie.

Gemeinsam mit seiner Schwester wanderte er nach seiner Befreiung nach New York aus und kehrte erst nach 60 Jahren in seine alte Heimat zurück. Dort lernte er im Altenheim die Pflegerin Gerda Dänekas kennen. Als Gerda in Rente ging, zog sie mit Albrecht aus der Pflegeeinrichtung in eine gemeinsame Wohnung – eine Freundschaft, die bis heute trägt.

Seit seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2011 engagiert er sich unermüdlich in der Erinnerungsarbeit. Er besucht regelmäßig Nordhausen, nimmt an Gedenkfeiern teil und berichtet über seine Erfahrungen, um das Bewusstsein für die Schrecken des Holocaust zu schärfen und gegen das Erstarken des Rechtsextremismus einzutreten. red

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Auf den Spuren Martin Luthers

Die Veranstaltungsreihe „Spiritueller Herbst“ der Harzer Klöster bietet noch bis zum 2. November ein stimmungsvolles und besinnliches Programm in Klosterräumen. In diesem Rahmen findet im Kloster Walkenried anlässlich des Reformationstages am 31. Oktober um 12 Uhr eine Sonderführung zu Martin Luther im Kloster Walkenried statt.

Die Teilnehmer erkunden dabei bedeutende Orte des ehemaligen Zisterzienserklosters, von der imposanten Kirchenruine über den eindrucksvollen Kreuzgang bis hin zum Kapitelsaal, in dem sich die vier Evangelisten den Platz an der Kanzel mit Luther teilen und ein Ausstattungsstück aus der Klosterkirche, das später zum Taufbecken umgenutzt wurde.

Darüber hinaus erfahren die Besucher, was es mit der geheimnisvollen „Lutherfalle“ auf sich hat, welche Folgen der Bauernkrieg für das Kloster hatte und warum aus dem Kloster schließlich eine Lateinschule wurde.

Die Sonderführung dauert etwa eine Stunde und kostet 12 Euro. Eine Anmeldung spätestens 2 Tage vorher per E-Mail unter info@kloster-walkenried.de oder telefonisch unter 05525 / 95 99 064 ist erforderlich. red

Sport ist sächsisch: Kabarett im Tabakspeicher-Museum

Kabarett mit Musik vom Feinsten bieten am Freitag, 7. November, Peter Ufer und Frank Fröhlich im Tabakspeicher-Museum in Nordhausen an. Sachsen ist Sportland. Athleten wie Katarina Witt, Jens Weißflog, Michael Ballack, Francesco Friedrich oder Julia Taubitz kommen aus dem Bundesland mit den meisten Weltmeistern und Olympiasiegern Deutschlands. Auch der Autor und Kabarettist Peter Ufer und der Gitarrist Frank Fröhlich denken oft an Sport. Ihr Lebensmotto: Sport ist sächsisch.

Der Abend in Nordhausen beginnt um 19.30 Uhr. Die beiden Bühnenprofis trainieren die Lachmuskeln der Zuhörer bis zur Schnappatmung und landen einen Volltreffer nach dem anderen. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 18 Euro pro Person im Tabakspeicher zu den üblichen Öffnungszeiten oder dann an der Abendkasse. red

Das Ende einer Angst: Lesung mit Hanna Heikenwälder

Hanna Heikenwälder liest am Donnerstag, 13. November, aus ihrem Buch „Krebs, das Ende einer Angst. Woran die Wissenschaft heute arbeitet, damit wir morgen krebsfrei leben“ im Ratssaal des Bürgerhauses in Nordhausen. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr.

Seit Menschengedenken gilt Krebs als unbesiegbare Krankheit. Über Jahrhunderte hieß der Befund für unzählige Menschen Angst, Schmerz und Tod. Doch nun bahnt sich endlich eine Zeitenwende an. Dank neuester Forschungserkenntnisse wird das Ende dieser unheilvollen Ära eingeleitet.

Hanna Heikenwälder forscht seit 15 Jahren als Molekularbiologin zur Entstehung von Krebs und erklärt in ihrem Buch, weshalb wir verstehen müssen, wie Krebs entsteht, welche kleinen Veränderungen in der Lebensführung großartige Wirkungen gegen Krebs zeigen und wie die Zukunft der Krebsforschung unser Leben verlängern wird. Derzeit forscht sie an der Universität Tübingen zu Krebs und das Altern.

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Krebs zu „besiegen“ bedeutet nicht, dass wir ihn aus der Welt schaffen. Es bedeutet, dass wir seine Entstehung verlangsamen und ihn erfolgreicher, weil frühzeitiger und gezielter, bekämpfen und besiegen. Die Lesung gibt einen umfassenden Blick auf das Phantom Krebs, der nicht nur Betroffenen und ihren Angehörigen Zuversicht, Klarheit und Wissen liefert. Karten für 12 Euro gibt es in der Nordhäuser Stadtbibliothek. red