Unter dem Titel „Spiritueller Tourismus: Orte, Zielgruppen und Marktchancen“ fand im Marcel-Callo-Haus in Heiligenstadt der erste Eichsfelder Tourismustag statt. Eingeladen hatte der HVE Eichsfeld Touristik gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und der Georg-August-Universität Göttingen.

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Der Tourismustag bot eine Plattform für den fachlichen Austausch zu einem zukunftsweisenden Thema: der Verbindung von Spiritualität, Sinnsuche und touristischer Entwicklung. Vertreter aus Wissenschaft, Tourismus, Kirche, Kommunalverwaltung, Regionalentwicklung und Bildung diskutierten gemeinsam über die Chancen und Potenziale des spirituellen Tourismus, besonders im Eichsfeld und in Mitteldeutschland, teilt Lena Breuer, zuständig für Projektmanagement und Social Media beim HVE, mit.
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„Das Eichsfeld ist eine Region mit starken kulturellen Wurzeln, spirituellen Orten und gelebter Gemeinschaft. Diese Authentizität bietet beste Voraussetzungen, um spirituellen Tourismus nachhaltig zu entwickeln“, sagte Ute Morgenthal, Geschäftsführerin des HVE Eichsfeld Touristik „Mit dem Tourismustag möchten wir Akteure vernetzen, Impulse geben und Perspektiven für die Region aufzeigen.“
Einblick in die Arbeit der Eichsfelder Klöster
Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden HVE-Vorsitzenden Ulrich Harteisen eröffnete Christian Antz vom Deutschen Institut für Tourismusforschung in Heide mit einem Impulsvortrag über Chancen des spirituellen Tourismus für Gesellschaft, Kirchen und touristische Anbieter.
Berhard Widmann von der Thüringer Tourismus GmbH beleuchtete anschließend die Potenziale für Thüringen. Am Nachmittag stand das Eichsfeld im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter aus Klöstern und spirituellen Einrichtungen – darunter das Kloster Gerode, das Ursulinenkloster Duderstadt und das Kloster Zella – stellten ihre Arbeit und Ansätze vor. Eine anschließende Gesprächsrunde, moderiert von Ulrich Harteisen (HAWK und stellvertretender Vorsitzender des HVE) und Tobias Reeh (Geografisches Institut der Universität Göttingen), vertiefte die Diskussion zu den Entwicklungsmöglichkeiten spiritueller Orte als touristische Ankerpunkte.
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„Spiritueller Tourismus verbindet Sinn, Begegnung und Nachhaltigkeit. Gerade ländliche Regionen wie das Eichsfeld können davon profitieren, wenn es gelingt, diese besonderen Orte authentisch erlebbar zu machen“, betonte Harteisen.
Rund 50 Teilnehmende aus Tourismusorganisationen, Hochschulen, Kommunen, kirchlichen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen nahmen an der Veranstaltung teil – darunter Vertreter der Thüringer Tourismus GmbH, der Landkreise Eichsfeld und Göttingen, mehrerer Klöster und kirchlicher Institutionen, des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal, Studierende der HAWK und Universität Göttingen sowie verschiedene Akteure der Regionalentwicklung und des Ehrenamts.
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Der Tourismustag bot nicht nur fachliche Impulse, sondern auch Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung. „Die Resonanz zeigt, wie groß das Interesse an Kooperation und nachhaltiger Entwicklung im Eichsfeld ist“, resümierte Ute Morgenthal.
red









