Wer nach einem Unfall oder infolge einer Erkrankung in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, will schnell und sicher wieder auf die Beine kommen. Genau das ist das erklärte Ziel der Klinik für Chirurgie III – Orthopädie und Unfallchirurgie am Eichsfeld-Klinikum in Heiligenstadt. Seit gut drei Jahren leitet Daniel Hupe die Klinik als Chefarzt – und hat in dieser Zeit das medizinische Leistungsspektrum kontinuierlich weiterentwickelt, berichtet Claudia Reich, Pressesprecherin des Eichsfeld-Klinikums.

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Das Resultat sei ein breit aufgestelltes, zugleich hochspezialisiertes Behandlungsangebot, das Patientinnen und Patienten eine umfassende Versorgung aus einer Hand ermögliche – auch bei komplexen Erkrankungen oder schweren Verletzungen des Bewegungsapparates.

„Neben der Versorgung akuter Verletzungen, etwa nach Unfällen, gehört traditionell auch die Behandlung degenerativer Veränderungen sowie Erkrankungen und Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates zu unserem Leistungsspektrum“, erklärt Chefarzt Daniel Hupe.

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Klinik erweitert Spezialisierung bei Gelenkerkrankungen

Durch gezielte Spezialisierungen in einzelnen Sektionen habe die Klinik die Expertise weiter ausgebaut und könne Erkrankungen wichtiger Gelenke heute mit noch höherer fachlicher Kompetenz behandeln. Das Behandlungsspektrum reiche dabei von leichteren Verletzungen über schwere Unfallverletzungen bis hin zur Versorgung von Polytraumata.

Ein zentraler Baustein des Angebots ist, so Claudia Reich, das zertifizierte Endoprothetikzentrum (EPZ), in dem künstliche Gelenke – sogenannte Prothesen, etwa an der Hüfte – eingesetzt werden. Die Sektion Schulter- und arthroskopische Chirurgie, die von Christine Voigt geleitet wird, biete zudem eine hochspezialisierte Versorgung von Erkrankungen und Verletzungen des Schulter- und Ellenbogengelenks.

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Neu hinzugekommen ist außerdem die Sektion Sportorthopädie, Hand- und Fußchirurgie, die erst seit wenigen Monaten am Eichsfeld-Klinikum etabliert ist, so Reich. Das Spektrum reiche von der Therapie von Fehlstellungen und Knorpelveränderungen über Arthrosetherapien und sporttraumatologische Behandlungen bis hin zu Knorpelersatzoperationen und Kreuzbandplastiken. Als Leiter der neuen Sektion konnte das Klinikum Martin Gehrold gewinnen, „einen erfahrenen Mediziner mit besonderen Qualifikationen in der Sportorthopädie und Handchirurgie“.

Eichsfeld-Klinikum setzt auf schonende OP-Methoden

„Der menschliche Bewegungsapparat vereint Stabilität und Beweglichkeit in einzigartiger Weise. Wenn diese durch Unfall oder Erkrankung eingeschränkt werden, ist eine nachhaltige und individuell abgestimmte Therapie entscheidend“, betont Chefarzt Daniel Hupe. Dafür sei spezialisierte medizinische Kompetenz unverzichtbar.

Mit dem kontinuierlichen Ausbau der orthopädischen und unfallchirurgischen Kompetenz stärke das Eichsfeld-Klinikum die medizinische Versorgung im Eichsfeld nachhaltig. Wo immer medizinisch sinnvoll, setze das Team der Klinik auf minimalinvasive Operationsverfahren, die das umliegende Gewebe schonen und eine schnellere Erholung nach dem Eingriff ermöglichen.

Ferner sei das Eichsfeld-Klinikum für das Durchgangsarztverfahren für Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle zugelassen und gewährleiste damit eine qualifizierte Versorgung im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung, so Claudia Reich.

red/sg