Die Leipziger Buchmesse hatte vorigen Donnerstag ihre Tore wieder weit für eines der bedeutendsten Literaturereignisse des Jahres geöffnet. Das diesjährige Motto „Wo Geschichten uns verbinden“ präsentierte die Literatur als Element, das die Menschen, unabhängig von gesellschaftlichen Hintergründen, zusammenbringt.

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Trotz digitaler Konkurrenz knackte die Messe in diesem Jahr erneut Besucherrekorde. Über 313.000 Besucher aus ganz Deutschland und der Welt kamen an vier Messetagen zusammen, um am größten Lesefestival Europas teilzunehmen. Im Rahmen der Buchmesse, des Lesefests und der Manga-Comic-Con fanden über 3000 Veranstaltungen an über 300 Leseorten statt. Insgesamt waren 2044 Aussteller aus 54 Ländern in fünf Messehallen vertreten. Das Fokusthema 2026 „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ rückte die Literatur des Donauraums ins Scheinwerferlicht.

Das Team der Stadtbibliothek Leinefelde-Worbis war für ihre Leser mitten im Geschehen und kehrte mit frischen Inspirationen und Notizbüchern zurück. „Im Fokus standen die Erkundung der neusten Trends der Buch- und Medienbranche, die Entdeckung literarischer Neuerscheinungen und der Ausbau des Netzwerkes zur aktiven Bestandsgestaltung“, erzählt Bibliotheksmitarbeiterin Leyla Kayaakay. Auch der Besuch von Lesungen auf der Messe bot eine wunderbare Gelegenheit, die Geschichten direkt aus der Stimme der Autoren zu erleben und die Beweggründe zur Entstehung des Werkes zu erfahren. Und dann begegneten ihnen auch noch Ernie und Bert.

„Die gewonnenen Eindrücke der Messen werden direkt in den Bibliotheksalltag der beiden Einrichtungen einfließen“, so Leyla Kayaakay. Die enorme Resonanz an Besucherzahlen zeige eindeutig, dass das physische Buch und der Austausch über Literatur lebendiger sind als je zuvor. Diese positive Energie will das Team in die tägliche Arbeit integrieren.

red