In Deutschland erkranken laut Robert-Koch-Institut jedes Jahr mehr als eine halbe Million Menschen neu an Krebs, teilt Mandy Dall, Pressesprecherin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), mit. Klinische Studien sind dabei ein zentraler Bestandteil der modernen Krebsmedizin, weil sie die Entwicklung neuer Therapien und die Verbesserung bestehender Behandlungen ermöglichen, so die UMG-Sprecherin .

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Dennoch würden bislang nur vergleichsweise wenige Patienten an Studien teilnehmen. Der Grund: Oft fehlen Informationen über Ablauf, Nutzen und Risiken oder es bestehen Unsicherheiten. Genau hier setze das neue Programm „StudienHelfer“ des Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC-N) an. Das CCC-N vereint die Universitätsmedizin Göttingen und die Medizinische Hochschule Hannover und gehört zu den 14 von der Deutschen Krebshilfe geförderten Onkologischen Spitzenzentren in Deutschland.
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Krebspatienten werden aktiv in die Forschung eingebunden
Das Programm richtet sich an ehemalige und aktuelle Krebspatienten, Angehörige und Interessierte, erklärt Mandy Dall. Ziel sei es, Betroffene stärker in die klinische Forschung einzubinden und ihre Erfahrungen aktiv zu nutzen.
Die Teilnehmer lernen Grundlagen zu klinischen Studien, Studiendesigns, Therapieformen sowie ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen kennen. Außerdem erhalten sie Einblicke in Entscheidungsprozesse von Studienteilnehmern und praktische Aspekte der Studienentwicklung.
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Der modular aufgebaute Kurs erstreckt sich über etwa zwei Monate, findet überwiegend online statt und wird durch zwei Präsenztermine in Hannover und Göttingen ergänzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 10. April erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ccc-niedersachsen.eu/studienhelfer.
red/sg








