Die rund 25 Auszubildenden in den Bäckereien des Landkreises Eichsfeld haben seit März mehr Geld in der Tasche. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt, ist die monatliche Ausbildungsvergütung im Bäckerhandwerk um 50 Euro gestiegen. Das gelte für alle Azubis, egal ob sie Brot und Brötchen backen oder an der Ladentheke verkaufen.

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Konkret bedeute das: Wer seine Ausbildung neu beginnt, erhält künftig 1070 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr steigt die Vergütung auf 1140 Euro, im dritten Lehrjahr sind es sogar 1280 Euro. Grundlage für die Erhöhung ist laut der NGG ein allgemein verbindlicher Tarifvertrag, der damit für sämtliche Auszubildenden im Bäckerhandwerk im Landkreis gelte. Der Vertrag gelte unabhängig davon, ob der Betrieb Mitglied im Arbeitgeberverband ist oder nicht.

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25 Auszubildende in den Eichsfelder Bäckereien

Die NGG hatte sich nach eigenen Angaben am Verhandlungstisch für diese Verbesserung eingesetzt. Für die Gewerkschaft ist die neue Regelung ein wichtiges Signal: Sie sieht darin einen „Lockruf der Bäckereien“ an junge Menschen, sich für eine Ausbildung im Lebensmittelhandwerk zu entscheiden.

Im Landkreis Eichsfeld gibt es laut Angaben der Gewerkschaft rund 30 Bäckereien und deren Filialen. Insgesamt werden dort derzeit 25 junge Menschen ausgebildet – sowohl als Bäcker als auch im Verkauf. Bei diesen Zahlen beruft sich die NGG auf Angaben der Bundesagentur für Arbeit für den Agenturbezirk Nordthüringen.

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Jens Löbel, Geschäftsführer der NGG Thüringen, betont, dass die gestiegene Vergütung die Ausbildung im Backhandwerk „deutlich attraktiver“ mache – für alle, die sich für diesen Berufsweg interessieren.