Weil er am Dienstagabend mit einem nicht zugelassenen Pkw und mutmaßlich unter Drogeneinfluss in der Göttinger Innenstadt vor einer Funkstreife geflüchtet ist, hat die Polizei Ermittlungen gegen einen 18-Jährigen unter anderem wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Gefährdung des Straßenverkehrs und auch Beleidigung eingeleitet.
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Verkehrsteilnehmer hatten gegen 18.50 Uhr ein Auto ohne Kennzeichen gemeldet, das auf der Reinhäuser Landstraße in Richtung Innenstadt fuhr, und damit den anschließenden Polizeieinsatz ausgelöst, berichtet Jasmin Kaatz, Sprecherin der Polizeiinspektion Göttingen.
Als eine Streife den beschriebenen weißen Hyundai anhalten und kontrollieren wollte, gab der junge Fahrer Gas und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Die wilde Flucht vor der Polizei führte durch mehrere Straßen der Göttinger Innenstadt.

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Am Geismar Tor und am Weender Tor überfuhr der junge Mann zwei Ampeln bei Rot. Zudem warf er während der Fahrt eine Schreckschusswaffe und auch Lebensmittel aus dem Fenster. Die Waffe, so Jasmin Kaatz, wurde sichergestellt.
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Zu einer konkreten Gefährdung Dritter kam es nach jetzigem Stand während der Verfolgungsfahrt nicht. Die Polizei konnte den Wagen schlussendlich auf der Weender Landstraße stoppen und den 18-Jährigen ergreifen. Während der Maßnahme und auch anschließend beleidigte er die Polizisten.
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Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen ordnete der zuständige Bereitschaftsrichter die Entnahme einer Blutprobe sowie die Ingewahrsamnahme des jungen Mannes bis zum Mittwochmorgen an. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern laut der Polizeisprecherin an.
red









