Ein 20 Jahre alter Mann aus dem Großraum Hamburg war am Samstagmorgen auf der A 38 zwischen den Anschlussstellen Arenshausen und Friedland mit einem Fahrrad als Falschfahrer unterwegs. Das berichtet Andre Baumann von der Polizeiinspektion Göttingen.

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Er habe die Richtungsfahrbahn Leipzig entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung (in Richtung Göttingen) befahren und nutzte dabei zeitweise den linken Fahrstreifen. Mehrere Verkehrsteilnehmer bemerkten den Radfahrer und verständigten über den Notruf die Polizei.

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Ersten Meldungen zufolge war der Fahrradfahrer gegen 7.15 Uhr im Bereich des Heidkopftunnels auf der Ostfahrbahn unterwegs und zeigte dabei eine unsichere Fahrweise. Die Tunnelüberwachung veranlasste daraufhin umgehend eine Sperrung des Tunnels, so Baumann.

Nach dem Verlassen des Tunnels fuhr der Mann über eine Rettungszufahrt von der Autobahn ab. Polizeibeamte trafen ihn wenig später im Bereich Niedergandern an und kontrollierten ihn.

Warum der 20-Jährige mit dem Rad auf die Autobahn fuhr, ist derzeit noch unklar. Im Zuge der weiteren Maßnahmen ergaben sich jedoch Hinweise auf einen psychischen Ausnahmezustand. Aufgrund seines auffälligen Zustandes wurde er ärztlich untersucht und in ein Fachklinikum gebracht.

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Ob es über die bislang bekannten Fälle hinaus zu weiteren konkreten Gefährdungen kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Insbesondere werden Videoaufzeichnungen ausgewertet.

Gesucht werden daher insbesondere Verkehrsteilnehmer, die den Radfahrer auf der A 38 wahrgenommen haben und durch dessen Fahrweise abbremsen, ausweichen oder abrupt lenken mussten oder sonstige Angaben zum Geschehen machen können. Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Göttingen unter Telefon 0551/491 6515 entgegen.

red