Die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis ist eröffnet, und die ersten Gäste haben bereits begeistert das Areal und den Blumenblock in Augenschein genommen. Letzterer hält für die Besucherinnen und Besucher nun eine weitere besondere Entdeckung bereit, wie Stadtsprecher René Weißbach mitteilt.

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Im LWG-Loft im 4. Obergeschoss werden während der Öffnungszeiten der Landesgartenschau zwei bekannte Dokumentationen des im Jahre 2022 verstorbenen Journalisten Fritz Pleitgen über das Eichsfeld gezeigt.
„Mit dem Erwerb der Vorführrechte macht die Landesgartenschau diese filmischen Zeitzeugnisse nun einem breiten Publikum zugänglich“, berichtet René Weißbach. Die beiden Werke zählten bis heute zu den eindrucksvollsten Fernsehdokumentationen über das Leben im Eichsfeld.
Blumen, Blicke, große Momente: Die Eröffnung der Landesgartenschau in 116 Bildern




















































































































Bereits 1982 ist die Reportage unter dem Titel „Wo die DDR katholisch ist“ entstanden. Gemeinsam mit seinem Kollegen Lutz Lehmann beleuchtete Fritz Pleitgen damals das Eichsfeld als Region, in der Glaube, Tradition und gesellschaftlicher Alltag auch unter den Bedingungen des SED-Staates eine besondere Rolle spielten.
25 Jahre später kehrte der renommierte Journalist dann zurück. In der Dokumentation „Nowosibirsk ist nicht mehr“ ging er der Frage nach, wie sich Dörfer, Städte und Menschen seit der Wiedervereinigung verändert haben. „Sein Blick auf das Eichsfeld verband persönliche Begegnungen mit journalistischer Präzision und historischem Gespür“, sagt der Sprecher der Stadt Leinefelde-Worbis.
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Die Vorführungen im Blumenblock sollen das vielseitige Ausstellungserlebnis jetzt um eine kulturell und historisch wertvolle Facette reicher machen. Gerade im ehemaligen Plattenbau, der heute als markanter Ausstellungsort neu belebt wurde, so René Weißbach, würden die beiden Dokumentationen eine ganz besondere Wirkung entfalten.
Wer den Blumenblock besuche, erlebe damit nicht nur florale Gestaltung aus Meisterhand, Stadtgeschichte und moderne Ausstellungsideen, sondern außerdem bewegende Bilder aus mehreren Jahrzehnten Eichsfelder Vergangenheit.
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Das LWG-Loft im 4. Obergeschoss lädt dazu ein, innezuhalten, zuzuschauen und die Region aus einer außergewöhnlichen Perspektive neu kennenzulernen. „Für Gäste aus dem Eichsfeld wecken die Filme Erinnerungen. Für auswärtige Besucher eröffnen sie einen authentischen Zugang zu Land und Leuten“, meint René Weißbach. Ein Besuch im Blumenblock lohne sich damit einmal mehr.
red/sma






