Wer schon immer wissen wollte, wie das mittelalterliche Dorf Kirrode einmal aussah, kann ab sofort auf vielfältige Art und Weise in die Geschichte eintauchen. Dies geht bei einem Besuch auf dem Kerngelände der Landesgartenschau in der Leinefelder Südstadt oder mit einem Besuch auf der Homepage der Stadt Leinefelde-Worbis sowie auf der Internetseite der Landesgartenschau. Im Internet gibt es einen virtuellen Rundgang durch die Wüstung Kirrode.

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Kirrode ist eines der geschichtsträchtigen Herzstücke der Landesgartenschau, die seit dem 23. April geöffnet hat. Das Dorf verschwand vor Jahrhunderten von der Landkarte, wo einst Leben, Arbeit und Gemeinschaft den Alltag prägten. Mit der Ausstellung „Die Wüstung Kirrode – Ein mittelalterliches Dorf erwacht zu neuem Leben“ kehrt es nun nicht nur für Geschichtsinteressierte der Region zurück.

Ein archäologischer Pfad macht auf dem LGS-Gelände die Strukturen der früheren Siedlung erfahrbar: Symbolische Gebäudeformen markieren, wo einst Häuser gestanden haben könnten, und lassen die Dimension des einstigen Dorfes erahnen. Damit wird Geschichte anschaulich, greifbar und unmittelbar erlebbar.

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Fiktive Figuren führen unterhaltsam durch das mittelalterliche Dorf

Besonders lebendig wird das Projekt durch sein erzählerisches Konzept. In einer Audioführung begleitet die fiktive Figur Simon, der Sohn des Müllers, die Besucherinnen und Besucher durch sein mittelalterliches Dorf und erzählt vom Alltag vor Jahrhunderten.

Ergänzend erklärt eine humorvolle Maulwürfin als Grabungsexpertin archäologische Spuren und spricht dabei gezielt auch jüngere Gäste an. So entsteht ein generationsübergreifendes Erlebnis, das Wissen, Entdeckung und Unterhaltung auf besondere Weise miteinander verbindet.

Auch digital setzt das Projekt moderne Maßstäbe, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Leinefelde-Worbis. Wer das Gelände besucht, kann über einen QR-Code-Rundgang an verschiedenen Stationen weiterführende Inhalte direkt mit dem Smartphone abrufen und unmittelbar vor Ort entdecken.

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Virtueller Rundgang macht Kirrode interaktiv erlebbar

Ein besonderer Anziehungspunkt ist darüber hinaus ein modernes Kiosksystem mit 43-Zoll-Touchscreen. Statt klassischer Bilder- oder Videopräsentation erwartet die Gäste dort eine aufwendig gestaltete interaktive Anwendung: Hier können sich die Gäste eigenständig durch das mittelalterliche Dorf bewegen, spannende Orte erkunden, Gegenstände entdecken und selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen möchten. Geschichte wird damit nicht nur gezeigt, sondern aktiv erlebbar gemacht.

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Der virtuelle Rundgang ergänzt das Gesamtkonzept um eine wichtige digitale Perspektive. Er lädt dazu ein, Kirrode bequem online zu entdecken, erste Eindrücke zu gewinnen oder die Geschichte des Ortes ganz unabhängig von einem Besuch vor Ort kennenzulernen.