Für eine neue Folge des Eichsfeld-Podcasts haben sich Volker Lamprecht und Heiko Lendeckel, alias Grimms Brüder, aus der Heiligenstädter Kemenate auf den Weg nach Berlin gemacht – genauer gesagt ins ARD‑Hauptstadtstudio. Dort trafen sie Markus Preiß, der vielen Menschen als Gesicht der Tagesthemen vertraut ist, für ein ausführliches Gespräch über seine Wurzeln, seinen Werdegang und die Bedeutung unabhängiger Medien.

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Preiß, der in Eichstruth im Eichsfeld aufgewachsen ist, erinnert sich im Gespräch an seine ersten journalistischen Schritte bei der damaligen „MA“, der heutigen Lokalredaktion Eichsfeld von Funke Medien Thüringen in Heiligenstadt. Mit viel Neugier und einer Portion Hartnäckigkeit schrieb er seine ersten Artikel – Erfahrungen, die ihn bis heute prägen.

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Im Hauptstadtstudio berichtete Preiß offen über seinen Alltag zwischen politischen Terminen, Redaktionskonferenzen und spontanen Einsätzen. Auch persönliche Anekdoten kamen nicht zu kurz, etwa die nächtliche Fahrt nach Grenoble nach dem Skiunfall von Michael Schumacher. Zwischendurch berichtete er aus Paris, moderierte den Brennpunkt und war acht Jahre als Leiter des Europabüros der ARD in Brüssel zu finden.

Trotz seiner Arbeit in Berlin bleibt das Eichsfeld für ihn ein fester Ankerpunkt. „Es ist immer ein besonderer Moment, wenn ich zurückkomme“, sagt er. Ein Gespräch, das zeigt: Hinter dem bekannten Fernsehgesicht steckt ein bodenständiger Eichsfelder. Die neue Folge ist Pfingstmontag on air und ist überall da zu hören, wo es Podcasts gibt, zum Beispiel unter https://grimmsbrueder.podigee.io/. Wer im Übrigen den beiden Heiligenstädtern persönlich beim Podcast-Machen über die Schultern sehen will, kann das am 30. Mai bei der Nacht der Kultur tun.

red/sit