Das Grenzlandmuseum Eichsfeld und die Heinz Sielmann Stiftung laden am Sonntag, 31. Mai, zu einer geführten Gedenkwanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze ein. Erstmals wird die Wanderung mit der europäischen Dimension des Grünen Bandes verbunden – im Anschluss gibt es einen Vortrag über den österreichischen Nationalpark Thayatal.

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Die rund neun Kilometer lange Wanderung erinnert an die Abriegelung der innerdeutschen Grenze im Jahr 1952 und an die Folgen der Verschärfung des DDR-Grenzregimes für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr am Grenzlandmuseum in Teistungen. Von dort bringt ein Bustransfer die Teilnehmer zum Parkplatz Rote Warte, wo die Wanderung beginnt.

Die Route führt vom ehemaligen Grenzübersichtspunkt Rote Warte über das West-Östliche Tor entlang der einstigen Grenze zurück nach Teistungen. Neben historischen Themen geht es dabei auch um die wertvollen Naturschätze, die heute rechts und links des einstigen Todesstreifens und heutigen Grünen Bandes liegen.

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Vielfältige Lebensräume auf neun Kilometern entdecken

Prägend für die Strecke ist die große Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume in enger Nachbarschaft. Es sei nicht übertrieben zu sagen, dass sich auf diesen neun Kilometern fast die gesamte Biotopbandbreite des Grünen Bandes finden lasse, heißt es von den Veranstaltern.

Am West-Östlichen Tor ist eine Pause mit Picknick geplant. Dort findet ein Austausch zur europäischen Bedeutung des Grünen Bandes und zu den Chancen des Bewerbungsprozesses als Unesco-Welterbe statt.

Im Anschluss an die Wanderung hält Heribert Donnerbauer um 16 Uhr in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum einen Vortrag über den Nationalpark Thayatal an der österreichisch-tschechischen Grenze, der ebenfalls am europäischen Grünen Band liegt.

Die Teilnahme an Wanderung und Vortrag ist kostenfrei. Um Anmeldung per E-Mail an info@grenzlandmuseum.de oder telefonisch unter 036071/97112 wird gebeten.