Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Eichsfeld waren im Jahr 2025 weniger krankgeschrieben als im Vorjahr. Die Zahl der Fehltage sank von durchschnittlich 26,4 auf 24,7 Tage je Beschäftigten. Der Krankenstand ist somit von 7,2 auf 6,8 Prozent gesunken. Das steht in einer Analyse der Barmer, einer der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, zumindest für ihre Versicherten im Landkreis Eichsfeld.

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„Wichtig ist, den Trend zu geringeren Fehlzeiten zu verstetigen. Jeder vermiedene Krankheitstag ist ein Gewinn für die Beschäftigten, für die Betriebe und die gesamte Region“, sagt Holger Burchardt, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Leinefelde-Worbis. Umso wichtiger sei es, Gesundheitsförderung und Prävention weiter zu stärken und gesundheitlichen Risiken frühzeitig entgegenzuwirken. Das sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der es auf jede und jeden Einzelnen, aber auch auf das Mitwirken von Kommunen und Unternehmen ankomme, ist er sicher.

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Auch die häufigsten Krankheitsursachen sind klar

Die Analysen der Barmer zeigen, so Burchardt, dass die gesundheitlichen Belastungen der Beschäftigten im Eichsfeld trotz des Rückgangs überdurchschnittlich sind. Die Zahl der Krankheitstage liegt zwar leicht unter dem Thüringer Mittelwert von 24,8 Tagen, der bundesweite Schnitt von 22 Tagen wird jedoch um 12 Prozent überschritten.

Die meisten Fehltage verursachen laut Analyse mentale Probleme, Atemwegserkrankungen und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, zumeist Rückenleiden. „Im Durchschnitt waren Beschäftigte aus dem Eichsfeld im Jahr 2025 jeweils knapp viereinhalb Tage wegen der genannten Diagnosegruppen krankgeschrieben“, heißt es aus Leinefelde-Worbis.

„Wegen Erkältungskrankheiten sind Beschäftigte etwa ein bis drei Mal im Jahr krankgeschrieben, dann meist nur wenige Tage“, sagt Holger Burchardt. Psychische Erkrankungen seien deutlich seltener, gingen aber häufig mit langen Ausfallzeiten von etwa vier bis sechs Wochen einher; das treibe den Durchschnitt. „Gesundheitsförderung und Prävention können dazu beitragen, Erkrankungen zu vermeiden oder deren Folgen zu begrenzen. Wer psychische Belastungen früh erkennt, Bewegung fördert und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen schafft, verbessert die Chancen auf ein langes und gesundes Erwerbsleben“, betont Holger Burchardt abschließend.

red