Bei einem mutmaßlichen Gewaltdelikt in der Göttinger Innenstadt ist am frühen Sonntagmorgen ein 31 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Northeim durch eine Stichverletzung lebensgefährlich verletzt worden. Ein 29 Jahre alter Tatverdächtiger aus Göttingen wurde wenig später vorläufig festgenommen.

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Gegen 5 Uhr erhielt die Polizei über die Berufsfeuerwehr Göttingen die Mitteilung, dass sich im Bereich Nikolaistraße/Turmstraße eine Person mit einer Stichverletzung befinden soll. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte fanden diese den schwer verletzten 31-Jährigen auf einem Gehweg in der Nikolaistraße, berichtet Andre Baumann, Sprecher der Polizeiinspektion Göttingen.

Mehrere Personen leisteten bereits Erste Hilfe. Der kurz darauf eintreffende Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung. Der 31-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Göttinger Krankenhaus gebracht und dort notoperiert, so Baumann.

Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte sich die Tat im Bereich des Göttinger Stadtwalls ereignet haben. Zuvor hatte der 31-Jährige gemeinsam mit einem weiteren Mann eine Bar in der Innenstadt verlassen. Wenig später kehrte er schwer verletzt zu Bekannten zurück. Gegenüber diesen soll er angegeben haben, von seinem Begleiter verletzt worden zu sein, heißt es im Polizeibericht.

Der von Zeugen bezeichnete 29 Jahre alte Tatverdächtige wurde kurze Zeit später in der betreffenden Bar angetroffen und gegen 5.30 Uhr vorläufig festgenommen. Anschließend wurde er zur Polizeidienststelle gebracht.

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Die Hintergründe der Tat sowie der genaue Geschehensablauf sind laut Polizeiangaben noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

red