Das schöne Sommerwetter hat die Radellust der Eichsfelder geweckt. 34 Radfreunde haben sich am Bahnhof Dingelstädt zu einer rund 48 Kilometer langen Wander-Radbus-Tour ins Werratal aufgemacht.

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Begleitet wurde die Gruppe von den Naturparkführern Berni Mergel und Stefan Sander aus dem Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, die unterwegs viel Wissenswertes zu Natur und Geschichte der Region vermittelten.

Vom Bahnhof Dingelstädt aus ging es zunächst auf dem Kanonenbahn-Radweg über Küllstedt und Wachstedt zur geschichtsträchtigen Wallfahrtsstätte Klüschen Hagis. Über Martinfeld und Geismar rollten die Radler anschließend hinab in das Werratal nach Wanfried. Die Fachwerkstadt beeindruckte die Gruppe vor allem mit ihrer historischen Hafenanlage, dem sogenannten Schlagd.

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Mit Blick auf den Heldrastein entlang des Grünen Bands

Entlang der Werra setzten die Teilnehmer ihre Fahrt über Altenburschla und Großburschla fort. Dabei hatten sie stets den markanten Heldrastein im Blick, der mit seinen 503 Metern Höhe als „König des Werratals“ gilt.

Auch das Grüne Band, der frühere innerdeutsche Grenzstreifen, kam auf der Strecke mehrfach zur Sprache. Über Heldra erreichte die Gruppe schließlich Treffurt, wo die weithin sichtbare Burg Normannstein als Wahrzeichen der Stadt über dem Tal thront.

„Die Mischung aus Natur, Geschichte und schönen Radwegen kommt bei den Leuten an. Alle waren begeistert“, sagt Naturparkführer Berni Mergel. Die Teilnehmer hätten sichtlich Spaß daran gehabt, die malerischen Radwege zwischen Unstrut und Werra unter die Reifen zu nehmen.

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Ausgeklungen ist die Tour bei einer gemütlichen Einkehr im Eiscafé „Am Markt“ in Treffurt. Ein besonderer Dank der Veranstalter gilt den beiden Wander-Busfahrern, die beim sorgfältigen Auf- und Abladen der schweren E-Bikes vom Fahrradanhänger im Einsatz waren.

red/sg