Baumpflege und Fällungen in Heiligenstadt
In der Woche ab dem 28. September wird es in der Ibergstraße, am Ostbahnhof und in der Bahnhofstraße aufgrund größerer Baumpflege- und Fällarbeiten zeitweise zu Verkehrseinschränkungen kommen. Die Arbeiten sollen bis zum 1. Oktober abgeschlossen sein, teilt die Stadtverwaltung Heiligenstadt mit. Einzelne Bäume werden zurückgeschnitten. Teilweise müssen Bäume aufgrund von Fäulnisschäden auch gefällt werden. „Die Arbeiten dienen der Verkehrssicherheit.“

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Während der Arbeiten könne es zu Fahrbahneinengungen, halbseitigen Sperrungen und Haltverboten kommen. Auch Gehwege können vorübergehend eingeschränkt sein. Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die Beschilderung vor Ort zu beachten. red
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Oktoberfest-Stimmung beim nächsten Tanzcafé
Unter dem Motto „Musik, Bewegung & Geselligkeit“ laden das Stadtteilbüro Leinefelde und das Frauenzentrum zum nächsten Tanzcafé für Senioren ein. Am Donnerstag, 8. Oktober, wird von 14 bis 18 Uhr im Sozialen Zentrum, Jahnstraße 12, Oktoberfest gefeiert.
Für die passende musikalische Stimmung sorgt ein Alleinunterhalter, der zum Tanzen, Mitsingen und Schunkeln einlädt. Das Tanzcafé bietet Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit, gemeinsam das Tanzbein zu schwingen, nette Menschen zu treffen und einen unterhaltsamen Nachmittag in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen. Auch wer einfach gerne Musik hört, mitsingt oder nette Gesellschaft genießen möchte, ist herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bei Kaffee und Kuchen können die Gäste gemütlich zusammensitzen, miteinander ins Gespräch kommen und den Nachmittag genießen.
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Das Tanzcafé soll künftig jeden zweiten Dienstag im Monat stattfinden. Zur besseren Planung wird um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 03605/518788 oder persönlich im Frauenzentrum gebeten, die Teilnahmegebühr beträgt drei Euro. red
Verschwundene Verlage in der DDR
Um verschwundene Verlagen der DDR, ein neues Buch und ein Gespräch über ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte geht es am Donnerstag, 24. September, ab 19 Uhr im Grenzlandmuseum in Teistungen.
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Zu Gast ist der Verleger und Verlagshistoriker Christoph Links, der sein neues Buch „Verschwundene Verlage“ vorstellt. Von ursprünglich 151 in der DDR zugelassenen Verlagen blieben im Jahr 1989 nur noch 78 übrig. Was passierte mit den Verlagen? Wurden sie aus politischen Gründen enteignet? Sind sie in den Westen abgewandert? Oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert?
Christoph Links geht diesen Fragen nach und zeigt auf, mit welchen Methoden die SED-Führung die Kulturwirtschaft kontrollierte und wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege räumte. Dabei wird er besonders auf betroffene Verlage aus Thüringen eingehen – und dabei auch die wechselvolle Geschichte des Cordier-Verlags aus Heiligenstadt beleuchten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
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Der Autor, Jahrgang 1954, arbeitete nach seinem Studium der Philosophie und Lateinamerikanistik als Journalist (Berliner Zeitung), Rezensent und Sachbuchautor. Im Rahmen der Friedlichen Revolution gründete er am 1. Dezember 1989 einen der ersten unabhängigen Sachbuchverlage der DDR, in dem bisher über 1.000 Bücher erschienen sind. 2008 promovierte er mit einer Studie über die Privatisierung der DDR-Verlage im Prozess der Deutschen Einheit. red










