Der Arbeitskreis Eichsfeld der Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Ahneforschung trifft sich am Wochenende wieder im Eichsfeld, um drei Tage lang zu forschen und zu netzwerken. Neue Gesichter sind jederzeit willkommen. In diesem Jahr teilen sie die Forscher am Freitag ein wenig zwischen Heiligenstadt und Duderstadt auf.

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Laut Plan erfolgt am Freitagvormittag die individuelle Anreise. Um 14.30 Uhr ist ein Stadtrundgang in Duderstadt zum Thema „Befreiung, Kriegsende und Neustart – Duderstadt in den Jahren 1945–1946“ geplant. Los geht es am historischen Rathaus. Am Abend können die Teilnehmer des Treffens entscheiden, ob sie sich gemütlich in Heiligenstadt oder in Nesselröden im Gasthaus Schenke einstimmen wollen. Marcellinus Prien vom Arbeitskreis verweist darauf, dass es in Nesselröden einen Grillabend gibt, das Abendessen in Heiligenstadt selbst organisiert werden müsste.

Austausch von Forschungsergebnissen und Hilfestellung vor Ort

In die Tagung steigen die Ahnenforscher am Samstag um 10 Uhr im Marcel-Callo-Haus in Heiligenstadt ein. Robert Schmalstieg stellt das „Ortsfamilienbuch und Häuserbuch Böseckendorf“ vor, Bernward Rittmeier spricht über das „Ortsfamilienbuch Siemerode“. Um 12 Uhr soll das obligatorische Gruppenfoto geschossen werden.

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Derweil ist offener Austausch. Angeboten wird Hilfe beim Lesen alter Dokumente, bei der Einordnung von alten Fotografien und zur Recherche in den Kirchenbuchverkartungen beziehungsweise im „Ortsfamilienbuch Eichsfeld“. Auch die Ahnenbörse ist wieder mit dabei, ein Daten- und Erfahrungsaustausch der einzelnen Teilnehmer untereinander. Hierzu werden alle Teilnehmer gebeten, ihre bisherigen Forschungsergebnisse (Ahnentafeln, Nachfahrentafeln, Kirchenbuchverkartungen, etc.) mitzubringen.

Ab 12.30 Uhr gibt es die Möglichkeit zum Mittagessen im Callo-Haus, weitere Vorträge sind ab 14.15 Uhr geplant. Matthias Kohl spricht zu „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Der Schornsteinfegermeister Andreas Arand aus Burgwalde (1832–1897) im gründerzeitlichen Berlin“, und Uwe Klingebiel stellt die Frage, ob Liborius Klingebiel ein Eichsfelder Pferdedieb war. Danach geht es wieder in den offenen Erfahrungsaustausch. Am Sonntag gibt es noch einmal ab 10 Uhr einen offenen Vormittag mit Gesprächen.

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Marcellinus Prien freut sich bereits auf ein arbeits- und vor allem ergebnisreiches Wochenende. „Es besteht die Möglichkeit, am Samstag Tafeln mit verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den AK‑Eichsfeld-Mitgliedern aufzuhängen. Wenn vorhanden: bitte ausdrucken und mitbringen“, gibt er noch einen wichtigen Hinweis.

red