Als rasender Reporter klappe ich mitunter auch außerhalb des Büros meinen Laptop auf, um die neuesten Wasserstandsmeldungen aus Erfurt ins Internet zu stellen. An manchen Orten kann ich dafür Zugriff auf öffentliche Funknetze nehmen, also die W-Lans und Wifis dieser Welt. Über die Liste der verfügbaren Funknetze, die mein Laptop oder das Smartphone ausspucken, amüsiere ich mich regelmäßig. Denn den Namen des eigenen W-Lans kann jeder selbst festlegen.

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Im Kaufhaus Anger 1 gibt es gratis W-Lan für Kunden. Was dort aber auch auftaucht ist das Netz „Das gelobte Lan“. Da wird sich doch nicht etwa das benachbarte Ursulinenkloster einen Wortwitz mit Bibelanleihen erlaubt haben?

In der Kunsthalle am Fischmarkt wiederum, wo ich vorige Woche dem Erfurter Feierabendgespräch beiwohnte, strahlte das Netz „Leonardo da Wifi“. Werden hier subtil die Ansprüche des Hauses nach außen getragen, doch mal einen echten Da Vinci auszustellen? Apropos Museum: Witzig wäre, wenn im Volkskundemuseum das Netz „In einem Lan vor unserer Zeit“ zu finden ist. Das habe ich aber noch nicht überprüft.