Einen riesigen Schutzengel hatte am Freitagabend ein Mann in Erfurt. Der 40-Jährige sorgte durch seinen waghalsigen Stunt für mehrere Zugausfälle und Verspätungen. Doch was war passiert?

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Wie die Bundespolizei am Abend in einer Meldung schreibt, wollte der Mann die Erfurter Bahn vom Hauptbahnhof Erfurt Richtung Sangerhausen fahren. Er stellte sein Rad in den Zug und verließ diesen anschließend nochmal, um eine Zigarette zu rauchen. Die wurde ihm offenbar zu lang, sodass sich die Türen des Zugs schlossen, eher er zurück auf seinem Platz war. Seine lebensgefährliche Lösung? Auf den Tritt des Fahrerstandes stellen.

Mann verpasst Zug in Erfurt und klettert auf Triebwagen

So fuhr er nun tatsächlich durch Erfurt und wurde von Zeugen dabei gesehen. Trotz eisiger Temperaturen und Wind schaffte es der Mann, sich an der Außenfassade des Zuges zu halten, bis der Zug nach einem Nothalt vor dem Bahnhof Erfurt-Ost zum Stehen kam.

Die Bundespolizei machte sich umgehend auf den Weg zum Zug, während sich der 40-Jährige zunächst zu Fuß durchs Gleisbett entfernte. Er konnte in der Nähe aufgegriffen werden. Videoaufzeichnungen bestätigten seine Geschichte.

Zwar hat der Mann sein Rad inzwischen wieder, allerdings auch eine Anzeige im Gepäck.

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