Ein erste Untersuchung der Bodenproben der Bastian Kilian auf dem Petersberg wird aktuell durchgeführt. Für die geplante Böschungssanierung an der Ostseite der Bastion wurden am 21. und 24. März Baugrunduntersuchungen durchgeführt. Ziel war es, die Bodenbeschaffenheit und Tragfähigkeit zu analysieren, um die weiteren Planungen vorzubereiten.

Bohrungen bis zu 15 Meter Tiefe

Das Erfurter Ingenieurbüro „VGS In Geo GmbH“ setzte dabei eine schwere Ramme zur Tragfähigkeitsprüfung ein. Zudem untersuchte eine Sondierraupe die Bodenstruktur bis in eine Tiefe von maximal 15 Metern. Die entnommenen Bodenproben werden nun im Labor ausgewertet. Die Analyse wird laut Mitteilung der Erfurter Stadtverwaltung einige Zeit in Anspruch nehmen, sodass derzeit noch nicht absehbar ist, wann belastbare Ergebnisse vorliegen. Erst auf dieser Basis können mögliche Sanierungslösungen entwickelt werden.

Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse beginnt anschließend die Detailplanung der Sanierungsmaßnahme. Ein zentrales Ziel ist die Wiederherstellung des aktuell gesperrten Postenwegs unterhalb der Böschung. Nach Abschluss der Arbeiten soll dieser wieder für Besucher zugänglich sein und einen neuen Blick vom Petersberg ermöglichen.