Die Sprachwissenschaftlerin Anke Holler wird neue Präsidentin der Universität Erfurt. Ab Oktober kommenden Jahres wird sie die Leitung der Hochschule von Walter Bauer-Wabnegg übernehmen, der nach zwölf Jahren sein Amt aufgibt und in den Ruhestand verabschiedet wird, wie die Universität am Montag, 17. November, nach der Wahl durch die Hochschulversammlung mitteilte. Sie war eine von drei Kandidatinnen und Kandidaten, die vorab von einer Findungskommission vorgeschlagen wurden.
Einzige Hochschul-Chefin in Erfurt
Anke Holler ist derzeit Professorin für Germanistische Linguistik an der Universität Göttingen. Sie wurde 1967 in Leipzig geboren, studierte dort sowie in Tübingen und an der University of Massachussetts in den USA. Seit 2007 unterrichtet sie in Göttingen.
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Mit Holler wurde erstmals eine Frau an die Spitze der Erfurter Universität gewählt, sie wird zugleich die einzige Rektorin beziehungsweise Präsidentin an den vier in Erfurt ansässigen Hochschulen sein.
Bauer-Wabnegg seit 2014 im Amt
Der Medienwissenschaftler Walter Bauer-Wabnegg wurde 2014 zum Universitätspräsidenten gewählt, fünf Jahre später im Amt bestätigt. Seine dann zwölfjährige Amtszeit ist die bislang längste seit der Wiedergründung der Erfurter Uni 1996. Er folgte auf Gründungspräsident Peter Glotz, Wolfgang Bergsdorf und Kai Brodersen.
Bauer-Wabnegg wird im kommenden April 72 Jahre alt. In seine Amtszeit fallen unter anderem die Eröffnung des markanten Kommunikations- und Informationszentrums (KIZ) auf dem Campus an der Nordhäuser Straße, die Errichtung des Forschungsbaus „Weltbeziehungen“ sowie die Aufnahme der Universität in die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
red





