Mit einer großen Gästerunde wartet das nächste Feierabendgespräch auf, das von der Stadt Erfurt organisiert wird. Unter dem Titel „(Un)bezahlbares Wohnen“ soll diesen Donnerstag, 5. Februar, um 17 Uhr im Clubcafé Franz Mehlhose über Wege aus der Krise auf dem Wohnungsmarkt diskutiert werden.

Mieten durchschnittlich um 22 Prozent gestiegen

Der Mietspiegel der Landeshauptstadt weist zwischen 2011 und 2025 eine Steigerung von 22 % aus. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen haben sich im gleichen Zeitraum nahezu verdoppelt und erreichen inzwischen Spitzen von 6000 Euro pro Quadratmeter, teilt die Stadt mit. Bei dem Gespräch soll erläutert werden, wie diese Dynamik zustande kommt und wohin sie führt. Welche Maßnahmen machen Wohnen wieder bezahlbar? Was können die einzelnen Akteure und die Stadtgesellschaft dazu beitragen?

Am Ende soll die große Frage beantwortet werden: Welchen Auftrag geben Bürgerinnen und Bürger der Stadt für die Gestaltung der künftigen Wohnungspolitik mit auf den Weg? Was wünschen sie sich – und was sollte in zehn Jahren auf keinen Fall mehr so sein wie heute?

Diese Gäste sind angekündigt:

  • Klaus Dömer, Architekt und Autor des Buches „Bezahlbar. Gut. Wohnen“. Ihn begleitet sein Co-Autor Joachim Schultz-Granberg, Professor für Städtebau an der FH Münster.
  • Kristina Kuhnhen, Architektin und Mitgründerin der Initiative für „Bezahlbares Bauen“ des BDA Thüringen.
  • Frank Emrich, Direktor des Verbandes Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.
  • Nico Ullrich, stellvertretender Vorsitzender für Thüringen im Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.
  • Ines M. Jauck, Architektin und Präsidentin der Architektenkammer Thüringen.
  • Alexander Hilge, Geschäftsführer der Kowo Erfurt.

red