Lange Märsche durch die Stadt. Bereits in dieser Woche könnte dies wieder auf die Erfurterinnen und Erfurter zukommen, falls die Mitarbeiter der Erfurter Verkehrsbetriebe (Evag) sich erneut zu einem Streik entschließen.
Weitere Arbeitskampfmaßnahmen
Wie die Gewerkschaft Verdi bestätigt, liefen derzeit Beratungen über „weitere Arbeitskampfmaßnahmen“. Dass es bereits, wie unsere Zeitung erfuhr, am Freitag (27. Februar) und/oder Samstag zu Streiks im Nahverkehr kommt, wollte ein Verdi-Sprecher weder dementieren noch bestätigen.
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Am Dienstag (24. Februar) will Verdi über den aktuellen Stand vor den dritten Verhandlungsrunden informieren. „Weder erkennen die zuständigen Kommunalen Arbeitgeberverbände (KAV) die besondere Belastung der Beschäftigten im Nahverkehr an, noch haben sie bisher Angebote vorgelegt, um diesen wertschätzend zu begegnen“, ordnete Paul Schmidt, vom Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, die Situation aus Gewerkschaftssicht ein. Stattdessen forderten laut Schmidt die Arbeitgeber sogar „flächendeckend eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen – sei es bei der Arbeitszeit, den Urlaubstagen, dem Krankengeldzuschuss oder dem Kündigungsschutz.“
Studie weist hohe Belastung der Fahrer aus
Verdi verweist hingegen auf eine kürzlich vorgestellte Studie, die bundesweit die „extrem hohe Belastung im Nahverkehr“ unterstrichen habe. Stichworte sind hier überlange Dienstschichten und verkürzte Ruhezeiten.
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„Leider haben die Arbeitgeber den Handlungsbedarf offenbar immer noch nicht erkannt. Deswegen werden wir den Druck erhöhen müssen. Wir möchten aber auch, dass verstanden wird, warum wir dies tun“, ergänzt Schmidt.







