Die Folgen des Irankriegs sind auch hierzulande spürbar. Am deutlichsten macht sich die Krise an den Zapfsäulen bemerkbar. Die Spritpreise klettern seit Tagen. Mittlerweile wird die Zwei-Euro-Schwelle an immer mehr Tankstellen in Erfurt überschritten. Für einen Liter Super wurden am Dienstagmorgen an der Aral-Tankstelle in der Gothaer Straße 2,03 Euro fällig. Super-Plus lag bei 2,17 Euro pro Liter. Super E10 und Diesel lagen mit 1,97 Euro beziehungsweise 1,93 Euro nur knapp darunter.

Deutliche Preisschwankungen im Tagesverlauf

Im Tagesverlauf gaben die Preise hier wieder nach, während andere Anbieter im Stadtgebiet, etwa die Total-Tankstelle in der Arnstädter Straße, ihrerseits mehr als 2 Euro pro Liter Super aufriefen.

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Schon am Montag war der Spritpreis kräftig angestiegen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt war Super E10 mit 1,83 Euro pro Liter um 6,1 Cent teurer als am Freitag, dem letzten Tag vor der Eskalation im Nahen Osten. Das war der höchste Wert seit Mai 2024. Diesel verteuerte sich um 7 Cent auf 1,81 Euro, den höchsten Wert seit Oktober 2023, berichtet die Deutsche Presseagentur.

Morgens ist Sprit am teuersten

Der ADAC rät Autofahrern, die morgendlichen Preisspitzen zu meiden und Preise zu vergleichen. So lässt sich auch in Erfurt noch deutlich unter 2 Euro pro Liter tanken. Super E10 war beispielsweise bei den Globus-Tankstellen in Linderbach und Mittelhausen, bei Star in der Dubliner Straße und bei CleanCar in der Paul-Schäfer-Straße am Nachmittag für 1,83 Euro zu bekommen.

Trotz steigender Preise seien Engpässe in der Versorgung nicht zu befürchten. Deutschland bezieht laut dpa Rohöl aus rund 30 Ländern. Die Hauptlieferanten seien Norwegen, die USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien.