In einer nicht-gewerblichen Geflügelhaltung im Erfurter Ortsteil Stotternheim mit rund 50 Tieren ist ein Ausbruch der Geflügelpest, der Aviären Influenza HPAI verzeichnet worden. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Nach der amtlichen Feststellung an diesem Mittwoch (12. März) werden sofortige Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

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Um den betroffenen Bestand würde eine drei Kilometer weite Schutzzone sowie eine zehn Kilometer weite Überwachungszone eingerichtet, innerhalb derer eine Stallpflicht für alle Vögel gilt. Die Schutzzone betreffe den gesamten Ortsteil Stotternheim. Die Überwachungszone umfasst die komplette Stadt etwa nördlich der Bundesstraße 7 im Osten und des Flughafens im Westen.

Zwei Dutzend Ortsteile sind betroffen

Die Stallpflicht gilt demnach in allen Stadtteilen nördlich von und einschließlich Altstadt und Andreasvorstadt, Krämpfer- und Johannesvorstadt sowie in Bereichen der Brühlervorstadt nördlich von Höhenweg und Röderweg. Betroffen sind demnach die Plattenbaugebiete im Norden, Gispersleben, Hohenwinden, Ilversgehofen, darüber hinaus die Ortsteile Azmannsdorf, Kerspleben, Kühnhausen, Linderbach nördlich der Bundesstraße, Marbach, Mittelhausen, Salomonsborn, Schwerborn, Tiefthal, Töttleben, Vieselbach und Wallichen.

Neben der sofortigen Aufstallungspflicht gilt ein Verbot für das Verbringen von Geflügelerzeugnissen, vor allem Eiern, aus dem Bestand. Vermehrte Erkrankungen, verringerte Legeleistung und vermehrte Todesraten von Geflügel seien dem Veterinäramt sofort zu melden. Biosicherheitsmaßnahmen, insbesondere der Wechsel der Kleidung vor Betreten und Verlassen des Bestandes, seien konsequent umzusetzen. Weitere Informationen: www.erfurt.de/ef153595

red