Wie zwischen dem Prizeotel am Erfurter Hauptbahnhof und dem Flutgraben noch ein Hochhaus passen soll, überstieg bislang die Vorstellungskraft von so manchem Passanten. Das hat sich jetzt geändert.

Den früheren, halbwilden Parkplatz an dieser Stelle der Kurt-Schumacher-Straße gibt es nicht mehr. Die Fläche wurde beräumt und eingezäunt, und deutlich zeichnet sich nun der Grundriss für das rund 60 Meter hohe „Atlantic Hotel“ ab, das in den nächsten Monaten seinen Baustart erleben soll.
Der Bauherr ist schon sichtbar
Künftig wird der Sockel des Hochhauses diese Fläche füllen. Weiter oben wird der weitaus schmalere Hotelkörper in Glas-Fachwerk-Optik in den Himmel ragen.

Ebenfalls neu sind die vier Buchstaben, die eine Folie am Bauzaun ausfüllen. „Zech“ steht für den Bauherren: Bauherr für das Atlantic Hotel ist die Gustav-Zech-Stiftung aus dem Imperium des Bremer Unternehmers Kurt Zech, zu dem auch die Gruppe der Atlantic-Hotels gehört.
Baustart noch vor dem Sommer geplant
Die Fertigstellung des 4-Sterne-plus-Hotels mit 244 Zimmern, Skybar, öffentlichem Restaurant und modernen Kongressräumen ist für Ende 2028 geplant. Der vergleichsweise straffe Zeitplan wird auch durch Fördermittel bedingt.
Der Baustart soll noch vor dem Sommer erfolgen. Dabei wird zunächst, in Verbindung mit archäologischen Bodenuntersuchungen, die Baugrube für die Tiefgarage ausgehoben.
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Parallel zum Hotelbau will die Stadt Erfurt das Umfeld neugestalten. Die Arbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße sind ab dem Sommer bis Ende 2027 geplant und sollen gut sechs Millionen Euro kosten. Neben der gesamten Kurt-Schumacher-Straße sind auch Teile des Schmidtstedter Ufers, der Schmidtstedter Straße und der südlichen Trommsdorffstraße vom Umbau betroffen.





