Der Amoklauf am Erfurter Gutenberggymnasium, bei dem am 26. April 2002 ein Schüler 16 Menschen und sich selbst erschoss, jährt sich am Sonntag zum 24. Mal. Die Ereignisse bewegen nach wie vor viele Menschen in der Stadt und weit darüber hinaus. Die Andreaskirche soll auch dieses Jahr ein Ort des Erinnerns werden.

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Wie Pfarrerin Ruth-Elisabeth Schlemmer mitteilt, werden im Anschluss an den 10 Uhr beginnenden Gemeindegottesdienst um 10.55 Uhr die Andreasglocke geläutet und Gedenkkerzen entzündet. Für den Abend um 18 Uhr ist eine Gedenkandacht unter dem Titel „Von guten Mächten geborgen“ geplant, bei dem auch die Namen der Opfer verlesen werden. Zwischen 11 und 19 Uhr ist die Andreaskriche als Ort des stillen Gedenkens geöffnet. „Die Menschen, die vor vierundzwanzig Jahren sterben mussten, fehlen ihren Familien, Freundinnen und ehemaligen Kollegen. Unserer Trauer wollen wir Raum geben und uns dafür Zeit lassen“, so Schlemmer.
Am Gutenberggymnasium selbst wird um 11 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung vor der Haupttreppe eingeladen. Bis 14 Uhr soll die Schule als Stätte der Begegnung und Erinnerung geöffnet werden.
red




