Nach einer größeren Havarie in der Wasserversorgung sind inzwischen auch die Gartenanlagen im Erfurter Ortsteil Bischleben-Stedten wieder am Netz. Sie mussten mehrere Tage lang aus Wasserwagen beliefert werden. Der eigentliche Schaden aber ist nach Auskunft der Erfurter Stadtwerke noch nicht behoben. Dazu werde schweres Gerät benötigt.

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Vor gut einer Woche, am Montagabend, 18. Mai, brach die Zubringerleitung der Thüringen-Wasser-GmbH im Bereich der Straße Hamburger Berg zwischen Bachstelze und Sportplatz. Durch Umstellungen im Netz seien die meisten Häuser rasch wieder mit Leitungswasser versorgt worden, ein Provisorium macht das seit Freitag vor dem heißen Pfingstwochenende auch für die Kleingärten möglich.

Arbeiten werden „längere Zeit“ beanspruchen

Die genaue Ortung und Behebung des Schadens sei jedoch noch nicht abgeschlossen, so die Stadtwerke. Die Leitung liege in dem Bereich sehr tief in der Erde. In einem Abschnitt von etwa 50 Metern Länge seien daher umfangreiche Tiefbauarbeiten mit schwerem Gerät nötig. Solange müsse die Straße gesperrt bleiben.

Damit Anlieger und Rettungsfahrzeuge die Häuser und Gärten oberhalb des Hamburger Bergs erreichen können, müsse eine alternative Zufahrt geschaffen werden. Derzeit liefen die Abstimmungen mit den zuständigen Ämtern der Stadt. Nach Abschluss der Arbeiten würde die Straße wieder komplett hergestellt. Wie lange die Arbeiten dauern, dazu konnten die Stadtwerke noch keine Angaben machen. Sie würden „längere Zeit“ in Anspruch nehmen.

red