Ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen endete Mittwochabend mit einem Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhren ein 18-Jähriger und ein 19-Jähriger kurz vor 20 Uhr mit einem Renault und einem Mercedes auf der Thälmannstraße in Richtung Zum Güterbahnhof. Dabei sollen sie nach Angaben unabhängiger Zeugen deutlich beschleunigt und versucht haben, höchstmögliche Geschwindigkeiten zu erreichen.

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Im Bereich einer Linkskurve verlor der 18-jährige Renault-Fahrer beim Driften die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen drehte sich und prallte gegen das Tor einer Firma. „Eine 38-jährige Frau, die sich zu diesem Zeitpunkt in unmittelbarer Nähe befand, wurde von dem Renault nur knapp verfehlt und blieb glücklicherweise unverletzt“, berichtet Polizeisprecher Denny Schlee.
Führerscheine nach Fluchtversuch sichergestellt
Anschließend setzte der 18-Jährige zurück und versuchte, vom Unfallort zu flüchten. Aufgrund eines geplatzten Reifens endete seine Fahrt jedoch nach etwa 200 Metern. Am Renault und dem Firmentor entstand ein Schaden von insgesamt etwa 4500 Euro. Polizisten nahmen den Unfall auf, und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Führerscheine der beiden beteiligten Autofahrer sichergestellt. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Im Klartext bedeutet das: Es droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. „Wer so was macht, der nimmt billigend in Kauf, dass Unbeteiligte dabei geschädigt werden – Fußgänger, Radfahrer und andere Autofahrer“, meint Denny Schlee. „Das, was hier geschehen ist, ist kein Kavaliersdelikt.“
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Die beiden Männer, die 2016 bei einem illegalen Rennen auf dem Ku‘Damm in Berlin einen Mann getötet haben, wurden wegen Mordes und versuchten Mordes verurteilt.







