Ein quietschbuntes Rathaus, eine überdimensionierte Tigerente und ein spektakulärer Sonnenuntergang (oder -aufgang?): Das Wimmelbild, welches im Rahmen der Kinderschatzsuche, entstanden ist, zeigt ein farbenfrohes, verrücktes Erfurt. Drei Meter lang und 1,50 Meter hoch ist das Werk, das die Innenstadt aus Kindersicht zeigt.
Neuer Rekord für Erfurter Schatzsuche
Einmal jährlich lädt Citymanagerin Patricia Stepputtis gemeinsam mit den beiden Innenstadtbibliotheken Kinder zum Ende der Schulzeit und zu Beginn der Sommerferien zu einer anderthalbstündigen Schatzsuche in die Altstadt ein. Für den Hauptgewinn müssen sie einen dreistelligen Code herausfinden, mit dem sich eine Schatztruhe öffnen lässt.
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Das Wimmelbild war in diesem Jahr Teil der Aktion. „Dieses konnten die Kinder im Kunsthof Pianola in der Meienbergstraße ausmalen. Erst danach gab es die nächste Zahl für den dreistelligen Code“, erklärt Patricia Stepputtis. Über 700 Kinder nahmen an der Schatzsuche teil. Laut Mitteilung der Stadt ist das ein neuer Rekord. Die älteste Teilnehmerin war 83 Jahre alt, mit der Begründung, dass es so etwas in ihrer Kindheit einfach nicht gegeben habe.
Die Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Schule bekommt das Bild
Ein neuer Platz für das Wimmelbild ist bereits gefunden: Es wurde an die Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Schule, auch bekannt als Europaschule, übergeben.
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„Die Kinderschatzsuche durch die Erfurter Innenstadt war für unsere Schülerinnen und Schüler ein tolles Erlebnis. Die Kinder konnten ihre Stadt auf spielerische Weise neu entdecken und die Organisation war hervorragend. Wir freuen uns schon auf die nächste Schatzsuche im kommenden Jahr und darauf, wenn das Bild bald einen festen Platz in unserem Schulgebäude erhält“, sagt Stephanie Rothenberg, Erzieherin an der Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Schule.
red






