Die Feuerwehr auf den Plan gerufen haben am Montag ausgerechnet die Wasserspiele auf dem Plateau des Petersbergs. Wegen einer „unklaren Rauchentwicklung“ und eines vermuteten Brandes der Brunnenanlage wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Der Löschzug konnte umgehend wieder abrücken, wie Feuerwehr-Sprecher Lars Angler bestätigt. Vor Ort stellte sich heraus, dass es nicht Rauch, sondern Wasserdampf war, der auf dem Plateau massiv austrat. Fest steht aber auch: Brunnen- und Bewässerungsanlage haben einen massiven Schaden und sind auf unbestimmte Zeit außer Betrieb.
„Schadensstelle wird derzeit gesichert“
Nach derzeitiger Einschätzung sei die Ursache ein bislang ungeklärter technischer Defekt, der zu einem massiven Eindringen von Wasser in die Schachtanlagen geführt habe, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag auf Nachfrage mit: „Die Schadensstelle wird derzeit gesichert und gelüftet. Im Anschluss werden Sachverständige den Schaden untersuchen, dokumentieren und bewerten.“
Bis zur weiteren Klärung bleiben die Brunnen- und Bewässerungsanlagen auf dem oberen Plateau sowie im Kommandantengarten außer Betrieb, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung dazu. Die Bewässerung und damit der Erhalt der Grünflächen blieben dennoch sichergestellt, heißt es aus dem Rathaus. Hierfür werde vorübergehend ein Standrohr der Stadtwerke eingesetzt.
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Wann die Anlage, die als Attraktion zur Bundesgartenschau 2021 geplant und gebaut wurde, wieder in Betrieb gehen kann, ist völlig offen: „Über die weitere Entwicklung sowie den Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme der Anlagen wird informiert.“ Das moderne Wasserspiel auf dem Plateau soll mit bis zu 3,50 Meter hohen Fontänen an heißen Tagen eine kühle Erfrischung bieten.






