Bernd Krüger aus Erfurt beschäftigt sich mit dem Rahmenplan für den Petersberg: Der Artikel „Grüne Lunge oder ein Haufen Steine“ zeichnet ein sehr verschwommenes Bild davon, in welcher Form der Rahmenplan zum Petersberg nun eigentlich fortgeschrieben werden könnte. Zwar scheint sich inzwischen die allgemeine Einsicht durchgesetzt zu haben, dass mehr Grün auf dem Petersberg notwendig ist, andererseits wird wieder das Verlangen des Denkmalschutzes nach Sichtachsen erwähnt, wird indirekt der völlig unsinnige Weiterbau des Bastionskronenpfades angesprochen und wird ein Stadtratsmitglied zitiert, das keine weitere grüne Lunge auf dem Petersberg haben möchte, da doch in Erfurt anderswo genügend viele Grünflächen vorhanden sind.

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Es wird gesagt, „der Rahmenplan braucht Raum für Kompromisse“. Aber der Klimawandel ist real vorhanden und für alle erkennbar, auch wenn viele, insbesondere auch Politiker aller Ebenen, das immer noch nicht wahrhaben wollen. Da muss schnell, zielgerichtet und kompromisslos gehandelt werden.
Die überzogene Auffassung von Denkmalschutz ist dabei fehl am Platze. Sichtachsen werfen keine Schatten und kühlen nicht die Umgebung. Allerdings vollbringen das Bäume und Großsträucher – und die leisten noch viel mehr.
So sollte es doch vorrangiges Ziel sein, wieder so viele wie möglich davon auf dem Petersberg zu pflanzen, vor allem auf dem kahlen ehemaligen Exerzierplatz und speziell auf der riesigen versiegelten Fläche vor der Peterskirche, die aufgebrochen werden muss, und zur Beschattung von Bänken und Aufenthaltsplätzen. Dass weiter starrsinnig über den Weiterbau des Bastionskronenpfades diskutiert wird, ist nicht zu begreifen. Das Bauwerk ist so, wie es ist, eine Attraktion, ein Weiterbau bringt keinen Nutzen und kostet viel Geld. Im Ergebnis würden noch viel mehr Bäume gefällt werden. Das überhaupt in Betracht zu ziehen, ist unverantwortlich.
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Ein Lob möchte Martina Bruske aus Erfurt loswerden. Ihr Leserbrief richtet sich direkt an die Evag: Es ist mir ein Bedürfnis, bei allen anderen Problemen unser Welt, Ihnen einmal ein Lob auszusprechen. Sie haben die schwierige Verkehrssituation zurzeit in Erfurt mit ihrem Team in meinen Augen hervorragend organisiert. Ihre sehr freundlichen Mitarbeiter haben teils unter schwierigen Bedingungen wie Staus, die zusätzliche Sperrung am Schmidtstedter Knoten oder unfreundliche Mitfahrer unsere Bahnen und Busse so sicher und geduldig durch unser verändertes Streckennetz geführt! Bewundernswert. Sie verdienen Lob und Hochachtung vor dieser Leistung teils bei dieser Hitze!

Auch wenn es Menschen gibt, die immer meckern müssen, es war eine große Leistung. Selbst die „Jungs / Mädels“ an den Schwerpunkt-Haltestellen standen freundlich für Auskünfte bereit. Nun wird’s ruhiger und trotzdem möchte wir Danke sagen. Weil das zu wenig passiert. Viel Erfolg für Ihr Team!
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red




