Der beste Skatspieler gewinnt mit 3112 Punkten

Bereits zum dritten Mal organisierten die Orangerie-Freunde Gotha ein Skatturnier. Uwe Ulrich berichtet von dem gut besuchten Turnier:

Das 3. Preisskatturnier der Orangerie-Freunde e.V. ist wieder sehr erfolgreich verlaufen. Die 53 Skatspieler, darunter vier Frauen, hatten wieder viel Vergnügen beim ältesten deutschen Kartenspiel. Nach über sechs Stunden Spieldauer standen die Sieger fest.

Skat an historischem Ort: Im ehemaligen Orangenhaus, in den Räumen der früheren Stadtbibliothek, nahmen 53 Frauen und Männer am 3. Preisskatturnier der Orangerie-Freunde teil.
Skat an historischem Ort: Im ehemaligen Orangenhaus, in den Räumen der früheren Stadtbibliothek, nahmen 53 Frauen und Männer am 3. Preisskatturnier der Orangerie-Freunde teil.© Orangerie-Freunde Gotha | Uwe Ulrich

Der erste Platz ging an Rainer Keil (3112 Punkte), den zweiten Platz erkämpfte sich Jörg Weber (2809 Punkte) und den dritten Platz sicherte sich Jörg Scharf (2726 Punkte). Ein besonders seltenes Ereignis war der Grand Ouvert von Daniel Breternitz.

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Drei Skatspieler hatten noch das Glück, dass ihre Startnummer für einen Start-Gutschein für den 4. Orangerie-Preisskat im Jahr 2026 gezogen wurde. Die Gutscheine wurden durch das Reisebüro „Holiday Land“ in Gotha gesponsert. Vom Erlös des Skatturniers sollen neue Pflanzkübel in der Orangerie finanziert werden.

Familienkonzert der Kreismusikschule „Louis Spohr“ Gotha

Jonas Osdrowski vom neu gewählten Förderverein der Kreismusikschule Louis Spohr über das jüngste Familienkonzert der Schule:

Am 24. Mai dieses Jahres fand unser traditionelles Familienkonzert im Bürgersaal in Günthersleben-Wechmar statt. Das Jugendorchester der Kreismusikschule eröffnete unter der Leitung von Andrea Hähnlein ein bewegendes Programm, an dem auch Blockflöten, Gitarren und Geigenensembles von Susanne Kelbert, Pavel Cuchal, Un-Mi Han und Karina Kummer mitwirkten.

Außerdem haben junge Tänzer unter Anleitung von Dajana Gordzielik und Gesangsbeiträge in Zusammenarbeit mit Matthias Friedel für leuchtende Augen und Gänsehaut gesorgt. Die Technik lag bei Beatrix und Ralf Hähnlein in den fähigen Händen des Lehrerkollegiums.

Gemeinsam füllten wir einen Nachmittag mit einer Reise durch die Musik, welche unser Publikum von klassischen Werken, über Musical bis hin zu Ragtime Stücken und Jazz-Standards führte. Dabei durften die Zuschauer, wie üblich, nicht nur gebannt den magischen Klängen der Musikschüler lauschen, sondern unter der professionellen Anleitung unserer Tanzpädagogin ihre Kreativität und ihr Rhythmusgefühl unter Beweis stellen.

Auch das große Geigenensemble konnte sich auf die tatkräftige Unterstützung des Publikums verlassen. Bei der Umsetzung unterstützt wurde das Konzert vom Förderverein der Musikschule. Für den erst kürzlich neu gewählten Vorstand eine große Aufgabe. Jedoch selbstverständlich nicht ohne die Hilfe vieler Eltern und Familienangehöriger der Schüler, welche sich tatkräftig mit um die Mittagsversorgung, um Kuchen- und Kartenverkauf und vieles andere gekümmert haben.

Vielen Dank! Es war ein ausgelassener Tag mit viel Spaß und guter Laune, und mal wieder der Beweis dafür, dass alle Sorgen und Probleme bedeutungslos werden, wenn Menschen zusammenkommen und gemeinsam musizieren.

Diese Frauen und Männer haben vor 70 Jahren in Gotha-Siebleben ihre Konfirmation gefeiert.
Diese Frauen und Männer haben vor 70 Jahren in Gotha-Siebleben ihre Konfirmation gefeiert.© Heidi Wenig | Heidi Wenig

Gothaer feiern seltenes Jubiläum

Heidi Wenig aus Gotha besuchte vor 70 Jahren die Schule in Siebleben und erinnert an ein denkwürdiges Wiedersehen mit ehemaligen Mitschülern:

Am 3. Mai dieses Jahres feierten wir ehemaligen Schüler der Hermann-Duncker-Schule in Siebleben unser 70-jähriges Konfirmationsjubiläum. Nach einer feierlichen Stunde in der Kirche St. Helena mit Pfarrer Christian Müller ging es in die Traditionsgaststätte Vergissmeinnicht. Nach einem Spaziergang durch den Mönchpark klang der Tag bei Kaffee und Kuchen in dem griechischen Restaurant in Siebleben aus. Diese Treffen werden nun schon seit 70 Jahren von Heidi Dunkel organisiert.

Mitarbeitende der Gothaer Filiale der Deutschen Bank haben soziale Arbeit im Kinder- und Jugendheim Klostermühle geleistet. Zusätzlich konnte Filialdirektorin Yvonne Weniger einen Scheck über 1400 Euro an Heimleiterin Meike Artus (rechts) überreichen. Im Hintergrund sind zu sehen: Marco Fritzlar (von links), Ines Zenker, Kerstin Brandt, Christiane Seyfarth und Denise Hindorf.
Mitarbeitende der Gothaer Filiale der Deutschen Bank haben soziale Arbeit im Kinder- und Jugendheim Klostermühle geleistet. Zusätzlich konnte Filialdirektorin Yvonne Weniger einen Scheck über 1400 Euro an Heimleiterin Meike Artus (rechts) überreichen. Im Hintergrund sind zu sehen: Marco Fritzlar (von links), Ines Zenker, Kerstin Brandt, Christiane Seyfarth und Denise Hindorf.© Deutsche Bank Gotha | Jana Sieland

Banker zeigen handwerkliches Geschick

Der Gothaer Filiale der Deutschen unterstützt das Kinder- und Jugendheim in Waltershausen im Rahmen eines sozialen Tages. Christian Hotz berichtet davon:

Auch in diesem Jahr engagierten sich die zwölf Mitarbeitenden der Deutsche Bank Filiale Gotha ehrenamtlich an zwei Tagen im Kinder- und Jugendheim Klostermühle in Waltershausen/Schnepfenthal.

Yvonne Weniger, Filialdirektorin in Gotha: „Beim Social Day in diesem Jahr haben wir das Kinder- und Jugendheim Klostermühle durch handwerkliches Engagement unterstützt und zusätzlich eine Spende der Deutschen Bank in Höhe von 1400 Euro überreicht. Es stand die Erneuerung des Amphitheaters im Außenbereich der Einrichtung im Mittelpunkt. Uns macht es sehr viel Freude, uns hier tatkräftig einzubringen und Projekte zu realisieren, die das Leben der Kinder bereichern.“

Seit 2022 besteht die Partnerschaft mit der Einrichtung, in der bis zu 36 Kinder und Jugendliche in familienorientierten Wohngruppen leben. Dabei werden die Kinder und Jugendlichen bei ihrer Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit unterstützt und professionell von pädagogischen und therapeutischen Fachkräften begleitet. Die Pädagogen helfen ihnen bei der Bewältigung individueller Problemlagen und fördern die Stärken der Jungen und Mädchen spezifisch. Die Einrichtung bietet den Kindern durch das Leben in einer Gruppe, dem eigenverantwortlichen Führen eines Haushalts und dem Besuch von öffentlichen Schulen die Möglichkeit, Formen des sozialen Zusammenlebens aufzuzeigen und zu gestalten.

Ehemalige aus den Abiturjahrgängen 2017-2024 waren an das Ernestinum nach Gotha gekommen, um bei der Veranstaltung „Ernestiner beraten Ernestiner“ als Referentinnen und Referenten sowie als Gesprächspartner zu agieren.
Ehemalige aus den Abiturjahrgängen 2017-2024 waren an das Ernestinum nach Gotha gekommen, um bei der Veranstaltung „Ernestiner beraten Ernestiner“ als Referentinnen und Referenten sowie als Gesprächspartner zu agieren.© Ernestinum Gotha | Anke Rosenbusch

Elftklässler des Gymnasium Ernestinum holen sich wertvolle Tipps von Ehemaligen

Noch bestimmen Unterricht, Projekte, Kursarbeiten den Alltag der Elftklässler am Gymnasium Ernestinum Gotha. Das Ziel ist klar und heißt: Abitur. Doch je näher dieses Ziel rückt, umso mehr kommt die Frage auf: Was mache ich danach? Mögliche Anregungen, aber auch Antworten auf Fragen nach dem geeigneten Studienort, den konkreten Anforderungen in bestimmten Studiengängen oder zur Finanzierung des Studiums wurden durch kompetente Gesprächspartner beantwortet. Oberstufenleiterin Anke Rosenbusch berichtet über diese besondere Aktion:

Ehemalige aus den Abiturjahrgängen 2017-2024 waren an die Schule gekommen, um bei der Veranstaltung „Ernestiner beraten Ernestiner“ als Referentinnen und Referenten sowie als Gesprächspartner zu agieren. Dieses wertvolle Angebot nahmen die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrganges 2026 mit großem Interesse an.

Das Spektrum der Fachrichtungen war breit. Besonders viele interessierte Zuhörer fanden sich bei Dr. Sophie Brand ein, die ihren Werdegang vom Abitur über das Studium der Humanmedizin in Jena bis zur Promotion anschaulich darlegte.

Auch wieder dabei waren die ehemaligen Schulsprecher Tim Greschuchna, der ein duales Studium bei der Deutschen Bahn absolviert, und Luis Dimde, der Einblicke in sein Studium bei der Bundeswehr gewährte. Jula Ley und Magdalena Schilawa warben für das Lehramtsstudium, dringend werden junge engagierte Leute in diesem Berufsfeld benötigt.

Nikita Mühlbach und Jeremy Riede stellten ihre Ausbildungswege bei der Kreissparkasse dar und Hanna Catterfeld, Emily Bauer und Mascha Fiebelkorn präsentierten Informationen zu Freiwilligendiensten und Auslandsaufenthalten.

Ein besonderer Dank geht an die Verantwortliche für Berufs- und Studienberatung, Annekathrin Greiner, die die Organisation der Veranstaltung übernommen hatte, und natürlich die Ehemaligen, die bei der Organisation der Veranstaltung mitwirkten, gut vorbereitet und mit interessanten Präsentationen im Gepäck kamen und geduldig alle Fragen beantworteten. Ganz offensichtlich haben sie sich gefreut, mal wieder an ihrer „alten Penne“ zu sein.