Bundeswehr trainiert bei Nacht im Landkreis Gotha

In den nächsten Tagen sind militärische Aktivitäten im Landkreis Gotha zu erwarten: Am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. Oktober 2025, absolvieren rund 40 Soldatinnen und Soldaten jeweils von 9 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einen Tag-Nacht-Orientierungsmarsch. Drei Radfahrzeuge begleiten die Übungen, deren Gebiet sich zwischen Wutha-Farnroda, Sättelstädt, Friedrichroda, Wahlwinkel und Thal erstreckt. Jagdberechtigte werden gebeten, die Nachtausbildung zu beachten. Die Bevölkerung soll sich von militärischen Einrichtungen fernhalten. Für Fragen stehen das Landratsamt Gotha, Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, sowie das Landeskommando Thüringen zur Verfügung. Etwaige Übungsschäden können innerhalb von 30 Tagen beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr gemeldet werden. red

Ein Verlagserfolg mit internationalem Renommee: Eine Vitrine mit Almanach des Gothaer Hofkalenders; daneben Ausgaben für Grafen, Freiherren und Uradel (von links). Der Almanach brachte dem Verlag den größten Gewinn.
Ein Verlagserfolg mit internationalem Renommee: Eine Vitrine mit Almanach des Gothaer Hofkalenders; daneben Ausgaben für Grafen, Freiherren und Uradel (von links). Der Almanach brachte dem Verlag den größten Gewinn.© Funke Medien Thüringen | Wieland Fischer

Kalenderkultur zwischen Gotha und Göttingen

Ein spannendes Kapitel deutscher Verlagstradition steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Kristina Kandler am Mittwoch, 15. Oktober, um 18.15 Uhr im Spiegelsaal von Schloss Friedenstein. Unter dem Titel „Zwillingsbrüder der Almanachkultur“ beleuchtet sie die Verbindung zwischen dem Gothaischen Hofkalender und dem Göttinger Taschenkalender des 18. Jahrhunderts. Beide Publikationen dienten dem „Nutzen und Vergnügen“ und spiegelten die europäische Bildungskultur ihrer Zeit wider. Kandler, promoviert an der Universität Marburg, forscht zur Transkulturalität der Almanachkultur um 1800. Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Jahresausstellung „Adel macht Staat“ der Forschungsbibliothek Gotha. Der Eintritt ist frei. red

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Der Bauernkrieg im Spiegel der Deutungen

Wie unterschiedlich der Bauernkrieg von 1525 im Laufe der Jahrhunderte gedeutet und genutzt wurde, beleuchtet der Historiker Gerd Schwerhoff am Dienstag, 14. Oktober, um 18 Uhr im Forschungszentrum Gotha. Sein Vortrag „Der Bauernkrieg zwischen Wissenschaft und Instrumentalisierung“ zeigt, wie das Geschehen teils als religiöser Freiheitskampf, teils als soziale Rebellion oder politische Revolution interpretiert wurde. Schwerhoff, Seniorprofessor an der TU Dresden und Autor des Buchs „Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung“, fragt, was uns der Aufstand heute noch zu sagen hat – und ob aktuelle politische Debatten historische Ereignisse verzerren. Eine Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung. red

Baumfällungen in Gotha-Siebleben

Die Stadt Gotha ist verpflichtet, Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht den städtischen Baumbestand regelmäßig zu kontrollieren. In diesem Zuge wurden vor kurzem die Bäume im Kirchgarten in Siebleben fachgerecht untersucht. Hierbei war festzustellen, dass acht Bäume in extrem hohen Maße durch holzzersetzende Pilze sowie Stamm- und Stockfäulen geschädigt sind und bereits Welke- und Absterbeerscheinungen aufweisen, teilt die Stadtverwaltung Gotha mit. Aufgrund der vorliegenden gravierenden Schadsymptome sei die Fällung der acht Eschen unvermeidlich.

Die Fällungen werden zeitnah erfolgen. Gegen Jahresende sind im Kirchgarten weitere Baumpflegemaßnahmen geplant. Naturschutzfachliche Belange wurden im Vorfeld mit der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes abgestimmt. Durch die Arbeiten wird es zu Beeinträchtigungen für Spaziergänger kommen. Die Stadtverwaltung bittet hierfür um Verständnis und Beachtung der erforderlichen Absperrmaßnahmen. red

Änderungen im Zahlungsverkehr der Stadt Gotha

Seit Oktober 2025 führen die Kreditinstitute eine verbindliche Empfängerüberprüfung bei Überweisungen ein. Damit Zahlungen an die Stadt Gotha weiterhin reibungslos ausgeführt werden können, ist die korrekte Angabe des Empfängernamens erforderlich. Als zulässige Empfängerbezeichnung ist ausschließlich „Stadt Gotha“ einzutragen, darauf weist die Stadtverwaltung hin.

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