Kommunale Wärmeversorgung wird zukunftsfähig

Für die 8600 Einwohner der Gemeinden Drei Gleichen und Schwabhausen ist der Vertrag für eine Kommunale Wärmeplanung bis Frühjahr 2028 unterzeichnet worden. Die lokale Wärmeversorgung soll zukunftsfähig, ressourcenschonend und klimafreundlich werden sowie unter Einbeziehung moderner technologischer Lösungen und einer transparenten Bürgerbeteiligung realisiert werden.

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In der Gemeinde Drei Gleichen seien für die Planungen verschiedenste Faktoren zu berücksichtigen. So soll das Abwärmepotential der Biogasanlage in Grabsleben untersucht werden, wo bereits eine Kombination aus Blockheizkraftwerk und Biogasaufbereitung arbeitet. Die Holzhackschnitzelanlage beziehungsweise Biorecyclinganlage für Grünabfälle in Mühlberg werde ebenfalls berücksichtigt.

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Generell werde ein Schwerpunkt die Untersuchung der Nutzung von Abwärme in Wirtschaftsunternehmen der Gemeinden sein, etwa der Altglasrecyclinganlage in Wandersleben. Auch Energieeinsparmöglichkeiten der kommunalen Gebäude und Liegenschaften sind relevant.

„Ziel ist es, dass bis zum geforderten Stichtag für unseren ländlichen Raum passende, regionale Wärmelösungen entwickelt werden. Diese Wärmeplanung muss einmal den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und auf jeden Fall Akzeptanz bei unseren Einwohnern haben“, so Bürgermeister Jens Leffler (CDU). Deshalb liege es auf der Hand, mit regionalen und kommunalen Netzbetreibern und Energieversorgern, wie Ohra Energie GmbH und TEAG Thüringer Energie AG zusammenzuarbeiten. red

Senioren nähen Wärmekissen für Gothas jüngste Erdenbürger

Der Seniorenbeirat der Stadt Gotha ruft Bürgerinnen und Bürger – ob Jung oder Alt – zu einer Mitmachaktion auf. Ziel ist es, liebevoll gestaltete Wärmekissen für Babys zu nähen, heißt es in einer Mitteilung. Die Kissen würden mit Kernen und/oder Körnern gefüllt und sollen Wärme und Geborgenheit spenden. Jedes Neugeborene erhalte gemeinsam mit dem Begrüßungsbrief des Oberbürgermeisters ein solches Kissen.

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Unterstützung sei auf vielfältige Weise möglich: Sowohl fertig genähte Wärmekissen, maximal in A5-Größe, als auch Stoffreste könnten gespendet werden. Die Abgabe ist laut Stadtverwaltung jeweils an den Infotheken des Historischen Rathauses sowie des Neuen Rathauses möglich.

Ebenso lädt der Seniorenbeirat jeweils am zweiten Mittwoch im Monat zum gemeinsamen Nähen in sein Büro in der Jüdenstraße ein. In geselliger Atmosphäre entsteht so Handarbeit mit Herz. Erstmals findet der Nähnachmittag am Mittwoch, 11. Februar, 14 bis 16 Uhr statt. Nähere Informationen unter Telefon: 03621/22 22 39. red

Zum Tag der Berufe die Zukunft im Kreis Gotha entdecken

Zum Tag der Berufe am 18. März öffnen zahlreiche Unternehmen im Kreis Gotha ihre Türen für interessierte Jugendliche und stellen Ausbildungsberufe sowie Studienmöglichkeiten vor. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 können Berufe hautnah erleben und herausfinden, welche Branche am besten zu ihnen passt. Die Anmeldung ist vom 28. Januar bis 11. März möglich. Mehr Infos gibt es online unter: www.tagderberufe.de. red

Glückwünsche von Bad Tabarz nach Düsseldorf

Manche Menschen bleiben ihrer Heimat ein Leben lang treu, auch wenn sie schon lange nicht mehr am Ort ihrer Geburt leben. In Düsseldorf feiert am 27. Januar ein Mann seinen 90. Geburtstag, der auf besondere Weise mit Bad Tabarz verbunden ist.

Den gelernten Sattler Dietrich Sänger, 1936 in Kleintabarz geboren, verschlug es schon 1956 nach Düsseldorf. Spätestens ab 1980 wurde das Wandern zu seinem großen Hobby. Sänger wurde Vorsitzender der Düsseldorfer Ortsgruppe im Eifelverein. Als in den 1990er-Jahren der ursprünglich 1880 gegründete Thüringer-Waldverein in Thüringen neu gegründet wurde, zählte Sänger zu den Gründungsmitgliedern der Bad Tabarzer Ortsgruppe.

„Dank Dietrich Sänger besteht eine Patenschaft mit dem Eifelverein“, bestätigt Tobias Guckuck, Vorsitzender der Bad Tabarzer Ortsgruppe. Sänger besuchte immer wieder seinen Geburtsort. Bei der Pflege des  Rhododendron-Parks und der Bad Tabarzer Wanderwege konnten die Thüringer schon mehrfach von seiner Heimatverbundenheit profitieren. „Sänger hat mehrere Sitzbänke für den Park und den Lauchagrund sowie Baumpflanzungen finanziert, sich aber auch bei der Sanierung eines Kriegerdenkmals eingebracht“, zählt Guckuck auf.

Zum 90. Geburtstag ging ein Päckchen auf Reisen zum Ehrenmitglied nach Düsseldorf. „Der Saale-Unstrut-Wein und die gut abgehangene Knackwurst haben Vati erfreut“, bestätigt Sängers Sohn Jörg am Telefon. dib

Drei Jahre „Mosaik“: Gemeinsam gegen Einsamkeit

Vor drei Jahren startete im Mehrgenerationenhaus Gotha das Projekt „Mosaik“. Die Idee: Menschen aus der Einsamkeit wieder in eine für sie angemessene Gemeinschaft zu integrieren. Mittlerweile ist es ein offener, lebendiger Kreis von Menschen geworden, die sich regelmäßig zum „Mosaik“-Stammtisch treffen. Daneben gibt es laut Mitteilung weitere selbstorganisierte Initiativen.

Nach drei Jahren Förderung durch die Stiftung der Deutschen Fernsehlotterie soll am Mittwoch, 28. Februar, um 16 Uhr beim offenen Stammtisch auf diese Zeit zurückgeschaut und gleichzeitig neue Impulse für die Zukunft gegeben werden. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ab 16 Uhr im Mehrgenerationenhaus Gotha herzlich willkommen. red