• Die 1973 in Pößneck geborene Dorothee Eva Herrmann arbeitet seit dem Jahr 2000 als Autorin und Illustratorin.
  • Sie will für sechs Monate das literarische und kulturelle Leben in Gotha bereichern.
  • Ein Schwerpunkt ihres Schaffens sind berühmte Frauen.

Die Nachfolge von Gabriel Wolkenfeld als Kurd-Laßwitz-Stipendiat und Stadtschreiberin übernimmt in diesem Jahr Dorothee Eva Herrmann. Mit ihr bekleidet zum dreizehnten Mal eine Frau diese Funktion, in der sie sechs Monate lang das literarisch-kulturelle Leben in Gotha bereichern wird, sagte Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD).

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Dorothee Eva Herrmann ist 1973 in Pößneck geboren, in Jena zu Hause, war als Erzieherin und Sozialpädagogin beschäftigt und ist seit dem Jahr 2000 als Autorin und Illustratorin tätig. Seit vielen Jahren gibt sie Kurse und Workshops in Schulen und Bibliotheken, hat zwei große Schreibprojekte des Bundesministeriums für Bildung als Autorenpatin organisiert und betreut.

Berühmte Frauen als Thema des literarischen Schaffens

In den letzten Jahren waren berühmte Frauen Thema ihres literarischen Schaffens. So möchte sie in Gotha u.a. ihre Reihe „Jella und die berühmten Frauen“ fortführen. Für die Dauer des „Kurd-Laßwitz-Stipendiums“ wird Dorothee Eva Herrmann traditionell in der von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellten Wohnung im Brühl wirken und wohnen, hieß es aus dem Rathaus weiter.

Ihre Antrittsvorlesung wird die neue Stadtschreiberin am Dienstag, den 24. Februar, um 10 Uhr in der Stadtbibliothek halten. Im Publikum erwarten die Kinderbuchautorin und -illustratorin Kinder aus Gotha.

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Zum Amtsantritt überreichte die Kultourstadt GmbH ein Begrüßungsgeschenk. Geschäftsführerin Maya Heß übergab eine Jahreskarte für den Gothaer Tierpark. Maya Heß verbindet das Geschenk mit der Hoffnung, dass die Stadtschreiberin vielleicht das ein oder andere tierische Erlebnis in ihre literarischen Arbeiten einfließen lässt.