30 Jahre sind eine Hausnummer und die muss gefeiert werden. Cihan Göks Eltern eröffneten 1996 das Bosporus Kebap Haus in Gotha. Mittlerweile ist er in ihre Fußstapfen getreten.

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„Ich wurde in den Betrieb reingetragen“, sagt Cihan Gök, der die Eltern schon früh unterstützte. Seit der Eröffnung am Schützenberg habe sich der Laden nicht verändert. „Wir sind der älteste Dönerladen in der Gegend“, fügt Gök hinzu, „und wir sind immer so geblieben.“ Während andere Imbisse ihre Konzepte überarbeiteten, blieb Gök seiner Linie treu.

Vom Brot bis zum Spieß alles hausgemacht

Nicht nur das Brot, auch den Dönerspieß machten er und sein Team stets selbst. Dass mancher Imbiss nicht mehr den Döner, sondern einen Drehspieß bewerben darf, liege am Fleischanteil der fertigen Spieße, so Gök. „Es kommt aber wieder, dass die Leute es selbst machen.“

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Der heute 43-Jährige wurde in Nürnberg geboren, kam später mit der Familie nach Gotha. „Das ist ein Running-Gag bei uns“, sagt Gök und lacht, „der fränkische Türke, der in den Osten gezogen ist.“ Mittlerweile hat der Ladeninhaber vier Angestellte. Auch Lieferdienst bietet er an, ist sich aber nicht sicher, ob er das Angebot für immer halten kann: „Es wird immer schwieriger, arbeitswilliges Personal zu finden.“

Aktion nur solange der Vorrat reicht

Zum Jubiläum setzt Cihan Gök auf eine mittlerweile weitverbreitete Aktion: Am Sonntag gibt es den Döner zum Aktionspreis. Während andere Läden an der Ein-Euro-Marke Halt machen, geht Gök noch tiefer. Solange der Vorrat reicht, kostet ein Döner nur schlappe 10 Cent.

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Chihan Gök hat laut eigener Aussage 100 bis 120 Kilogramm Fleisch eingeplant. „Ich habe das Gefühl, dass es nicht reichen wird“, sagt der 43-Jährige. Wie schnell das gefüllte Fladenbrot ausverkauft ist, wird sich zeigen. Derartige Aktion – wie jüngst in Erfurt – rufen immer wieder zahlreiche Menschen auf den Plan, sodass es mitunter zu langen Wartezeiten kommt.