Die Bengal-Hybrid-Tigerin Indira ist im Tierpark Gotha im stolzen Alter von 16 Jahren verstorben, wie der Tierpark am Mittwoch informiert. Indira kam im Mai vergangenen Jahres aus dem Filmpark Eschede, um hier ihren letzten Lebensabschnitt in einer ruhigen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Umgebung zu verbringen.

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Bereits bei ihrer Ankunft war Indira ein Tier im fortgeschrittenen Alter und in einem deutlich geschwächten Allgemeinzustand, heißt es weiter. In den vergangenen Monaten sei es gelungen, durch Betreuung und Pflege sowie eine angepasste Unterbringung ein stabiles Umfeld zu schaffen.
Rückzug und Sicherheit für die Seniorin
Die modernisierte Anlage, hervorgegangen aus dem ehemaligen Bärengehege, sei so gestaltet worden, dass sie Rückzug, Sicherheit und zugleich Bewegungsraum vereint. Indira habe ihr Zuhause gut angenommen. Ihr Allgemeinzustand habe eine deutliche Stabilisierung gezeigt, berichtete die Kultourstadt Gotha GmbH, Betreiberin des Tierparks.
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Im Verlauf habe sich ein Tumor an der Vorderpfote entwickelt. Trotz kontinuierlicher tierärztlicher Betreuung habe sich das Fortschreiten der Erkrankung nicht aufhalten lassen. „Nach umfassender Untersuchung und sorgfältiger fachlicher Abwägung wurde entschieden, weiteres Leiden zu vermeiden“, heißt es in der Mitteilung. Eine erneute umfassende Untersuchung unter Vollnarkose, durchgeführt durch mehrere Tierärzte, habe die sehr ungünstige und traurige Prognose bestätigt. Vor diesem Hintergrund und zur Vermeidung weiteren Leidens sei Indira eingeschläfert worden.
„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Unser Ziel war es stets, Indira ein würdevolles und möglichst schmerzfreies Leben zu ermöglichen“, so die tierärztliche Leitung des Tierparks.
Mit der Aufnahme von Indira habe der Tierpark Gotha bewusst Verantwortung übernommen und ihr einen geschützten und würdevollen Lebensabend ermöglicht. Parallel führe man die Weiterentwicklung der Tigerhaltung im Tierpark konsequent fort. Die bestehende Anlage sei in das Gesamtkonzept der modernen Tigerhaltung eingebunden worden, während der Neubau eines weiteren Tigerhauses planmäßig voranschreite.
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In den kommenden Monaten bereitet sich der Tierpark Gotha auf die Ankunft von Indiras Nachkommen vor. Indiras Tochter und Enkelin befinden sich übergangsweise noch in Spanien. Eine Zusammenlegung mit der Tiger-Oma war allerdings nie geplant. In Eschede verhielten sich die Tiger untereinander recht aggressiv, erklärte Gothas Tierparkleiterin Angelika Wimmer schon im vergangenen Jahr. red








