Jugendliche haben sich am Samstag nahe des Bahnhofs Seebergen in Lebensgefahr gebracht. Durch die geistesgegenwärtige Reaktion einer Lokführerin konnte ein Unglück verhindert werden.

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Wie die Bundespolizei berichtet, überquerten am späten Samstagnachmittag mehrere Personen mit Fahrrädern die Gleise auf dem Hochgeschwindigkeitsabschnitt, als sich ein ICE mit 200 Kilometern pro Stunde näherte. Die Triebfahrzeugführerin erkannte die Gefahr und konnte den Zug noch rechtzeitig herunterbremsen.

Am Haltepunkt Seebergen traf die Bundespolizei auf eine Gruppe Jugendlicher, die angaben, mit der Sache nichts zu tun zu haben. Die Lokführerin erkannte sie jedoch wieder und deckte den Schwindel auf.

„Die Steife der Bundespolizei hat die Jungen im Alter von 14 bis 15 Jahren zu dieser unnötigen und lebensgefährlichen Abkürzung sensibilisiert“, heißt es weiter. Zudem seien Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen betriebsstörender Handlungen eingeleitet worden.

Die Aktion der Jugendlichen wirkte sich auch auf den Bahnverkehr auf dieser stark frequentierten Trasse aus. Insgesamt 13 Züge waren von Verspätungen betroffen. Die Bundespolizei macht einmal mehr deutlich: „Abkürzungen über Gleise können tödliche Folgen haben.“ red