Die Temperaturen mögen es derzeit bisher nicht vermuten lassen, doch der Saisonstart rückt immer näher. Die Freibäder in der Region putzen sich heraus; überall packen Ehrenamtliche an, um auch in diesem Jahr den Badespaß zu garantieren.

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„Wir machen eigentlich immer drei Einsätze. Dieses Jahr reicht es nicht“, sagt Elisabeth Taubert, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Freibad Dachwig. Das große Becken wird jedes Jahr neu gestrichen. „Das ist noch der Originalzustand von 1969.“ Noch ist nicht alles fertig; das Wetter habe sie zurückgeworfen, so Taubert.

Kräftig gewerkelt wird derzeit am neuen Planschbecken. Das hat der Förderverein seit November 2025 geplant. Im März konnten nun die Arbeiten beginnen. „Edelstahl konnten wir uns nicht leisten“, bedauert Elisabeth Taubert, freut sich aber, dass der Förderverein wieder auf den Rückhalt der Gemeinde setzen konnte. Rund 150.000 Euro hat das Becken Taubert zufolge gekostet.
Kneippbecken kommt gut bei Besuchern an
Rund um das Planschbecken herum wurde neu gepflastert. Auf neuen Bänken können Eltern es sich bequem machen. Es fehlen nur noch das Sonnensegel, zwei Rutschen und das Wasserspiel. Das dazugehörige Elektrohäuschen wird durch die Kunstgruppe der Grundschule Dachwig gestaltet.

Der Förderverein mit seinen rund 60 Mitgliedern sorgt immer wieder tatkräftig sowie finanziell dafür, dass das Freibad nicht verwahrlost. Dass zum Beispiel das Kneippbecken derart beliebt ist, dass die Kneipp-Begeisterten sich sogar selbst um den Bereich kümmern und ihn gestalten, freut Elisabeth Taubert besonders.
Sanierung kostet zwischen fünf und sechs Millionen Euro
„Der Wunsch ist natürlich immer der 15. Mai“, aber der Saisonstart in Dachwig ist für den 1. Juni geplant. Auch wenn das Planschbecken bis dahin fertig ist, hat der Förderverein noch allerhand Arbeit vor sich.

So sind rund um das große Becken herum noch Pflasterarbeiten nötig. „Wir machen immer Stück für Stück“, sagt Taubert, „so wie Geld da ist.“ Allein für das Planschbecken musste der Verein rund fünf Jahre lang sparen.
Jetzt hofft man in Dachwig auf Landesmittel. Denn das große Schwimmbecken muss dringend saniert werden. Taubert rechnet mit „locker fünf Millionen Euro, eher sechs“. Überlegungen dazu gibt es bereits seit 2014. Damals ging man von vier Millionen Euro Sanierungskosten aus.

Elisabeth Taubert ist froh, dass bereits Planungen für die Sanierung vorliegen. Darauf kann der Verein aufbauen und zumindest einen Teil der Kosten sparen. Sie unterstreicht allerdings auch: „Ohne die ortsansässigen Firmen und das Ehrenamt wäre das hier nicht möglich. Das Dorf liebt das Bad und es hängt viel Herzblut dran.“
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Während sich für das Schwimmbecken zumindest eine Sanierung abzeichnet, liegt das Hallenbad nebenan weiterhin trocken. Die Gemeinde plant, das Gebäude abreißen zu lassen. An seiner Stelle soll dort ein Ärztehaus mit Zahnarzt und Physiotherapie entstehen. „Unsere Ärzte haben auch Interesse, sich zu vergrößern“, sagt Elisabeth Taubert.








