Rund 35 Jahre nach seiner Gründung im Jahr 1990 lud der „FöBi“-Verein zur Förderung und Bildung Jugendlicher in Gotha zur großen Jubiläumsfeier. Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und der regionalen Bildungslandschaft kamen zusammen, um auf drei Jahrzehnte engagierter Arbeit in der beruflichen Bildung und Qualifizierung junger Menschen zurückzublicken.

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In mehreren Redebeiträgen zeichneten Weggefährten und Mitstreiter nach, wie aus einer Idee ein fester Bestandteil der Gothaer Bildungslandschaft wurde. Im Vordergrund standen dabei nicht nur die Geschichte, sondern auch die Gegenwart: praxisnahe Ausbildung, individuelle Begleitung und echte Perspektiven für Jugendliche in der Region.

Geschäftsführer Christian Blum brachte die Haltung des Vereins auf den Punkt: „FöBi“ steht seit 35 Jahren für Verantwortung in der beruflichen Bildung. Unsere Aufgabe ist es, jungen Menschen Orientierung zu geben und ihnen den Weg in Ausbildung und Beruf zu ermöglichen.“

Mitarbeiter singen im „FöBi“-Chor

Für besondere Momente sorgten ehemalige Auszubildende, die ihre persönlichen Werdegänge schilderten – Geschichten, die zeigten, was der Verein im Leben junger Menschen bewirken kann. Auch der gemeinsame Auftritt von Mitarbeitern als „FöBi“-Chor hinterließ einen bleibenden Eindruck beim Publikum.

Zum Jubiläum gab es ein Ständchen vom „FöBi“-Chor der Mitarbeiter.
Zum Jubiläum gab es ein Ständchen vom „FöBi“-Chor der Mitarbeiter. © FöBi Gotha | Katharina Schöder

Beim anschließenden Tag der offenen Tür konnten Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Ausbildungsbereiche des Vereins erkunden und direkt mit Auszubildenden ins Gespräch kommen. Der Höhepunkt des Nachmittags: die Enthüllung eines Graffiti-Kunstwerks, das Auszubildende aus dem Malerbereich eigens für das Jubiläum gestaltet hatten.

Gotha
Auszubildende gaben zum Festumzug beim Gothardusfest und bei einem Tag der offenen Tür Einblicke in die Ausbildungsvielfalt des „FöBi“-Vereins.© Funke Medien Thüringen | Dirk Bernkopf

Den Abschluss bildete eine interne Feier für Mitarbeitende und Ehemalige – ein sichtbares Zeichen für den Teamgeist, der den Verein seit Jahrzehnten trägt. Vorstand und Geschäftsleitung nutzten die Gelegenheit, sich bei allen Beteiligten zu bedanken.

Die Rückmeldungen der Gäste fielen rundum positiv aus. Laut Christian Blum wurden die authentischen Einblicke in die Werkstätten, der kurzweilige Ablauf der Veranstaltung und die spürbare Geschlossenheit des Teams besonders gelobt.

Der „FöBi“-Verein blickt nach vorne: Als verlässlicher Partner in der beruflichen Bildung will er seine Angebote auch künftig an den Bedürfnissen von Jugendlichen, Betrieben und Institutionen ausrichten.