Seinen 60. Geburtstag feiert der Frauenchor Dorette Spohr in diesem Jahr und begeht damit ein besonderes Jubiläum. Seit sechs Jahrzehnten prägt das Ensemble das kulturelle Leben Gothas und der Region mit musikalischem Engagement, Gemeinschaftssinn und Freude am gemeinsamen Singen.

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Die Geschichte des Chores begann am 18. Mai 1966 mit der Gründung der „Thüringer Sängerschar“ als Chor der Volkssolidarität Gotha. Gründer und erster Chorleiter war Werner Stichling, der den damals gemischten Chor bis 1981 leitete. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Chorgemeinschaft weiter und wurde zu einer festen Größe im kulturellen Leben Gothas.
Verschiedene Namen im Laufe der Zeit
Im Laufe seiner Geschichte trug der Chor verschiedene Namen. 1997 erfolgte die Umbenennung in „Senioren-Singe-Club Gotha“, ab August 1998 trat das Ensemble als „Seniorenchor der Stadt Gotha“ auf. Seit 2020 trägt der Chor den Namen „Frauenchor Dorette Spohr“.
Die Stadtverwaltung Gotha begleitet und unterstützt die Arbeit des Chores seit knapp 30 Jahren, wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus weiter heißt. Die musikalische Leitung hat seit 2019 Sybille Sommer. Sie setzt die erfolgreiche Chorarbeit fort und verbindet traditionelle Chormusik mit neuen musikalischen Impulsen.
Zuvor prägten zahlreiche engagierte Chorleiterinnen und Chorleiter die Entwicklung, darunter Bettina Kallausch, Markus Kaul, Winfried Krebs, Lothar Schulz, Kurt Kuhn, Ingeborg Henzel, Rosemarie Neufeld und Uthmar Scheidig.
Heute zählt der Chor 36 Mitglieder. Die älteste Sängerin ist 88 Jahre alt, die jüngste 59 Jahre. Elf Mitglieder sind zwischen 59 und 70 Jahre alt, 14 zwischen 71 und 80 Jahre, weitere elf Sängerinnen sind über 80 Jahre alt.
Die Sängerinnen proben wöchentlich in der Kirche in der Werner-Sylten-Straße. Mit einem vielseitigen Repertoire und mehreren Auftritten im Jahr bereichert der Frauenchor Dorette Spohr regelmäßig Veranstaltungen der Stadt, Chortreffen, Kirchgemeinden und Seniorenresidenzen.
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Als Geschenk der Stadt wird im Herbst eine Thüringer Mehlbeere gepflanzt. Der Baum steht symbolisch für Beständigkeit, Stärke, Hoffnung und tiefen Schutz. Genau diese Wünsche verbindet die Stadt Gotha mit ihrem Geschenk an den Frauenchor Dorette Spohr: Möge die Chorgemeinschaft auch künftig fest verwurzelt bleiben, weiter wachsen und mit ihrer Musik vielen Menschen Freude schenken. red







