René Winkler ist Stadtjugendfeuerwehrwart von Waltershausen. Er hat eine Veranstaltung erlebt, die seiner Meinung nach öffentliche Aufmerksamkeit verdient:

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Trotz hochsommerlicher Temperaturen von knapp 30 Grad Celsius folgten zahlreiche Kinder kürzlich der Einladung des Feuerwehrvereins Wahlwinkel zur Veranstaltung „112 – Tatü Tata, die Feuerwehr ist da“. Ziel des Nachmittags war es, Kindern auf spannende und altersgerechte Weise den richtigen Umgang mit Feuer sowie das Verhalten im Notfall näherzubringen.

Brandschutztag in Wahlwinkel
Das Experiment „brennende Hand“ beeindruckte. Es darf nur unter Sicherheitsvorkehrungen vorgeführt werden.© Stadtjugendfeuerwehr Waltershausen | René Winkler

Den fachlichen Teil übernahm Kurt Schabacker, der den Kindern erklärte, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird, welche Aufgaben die Feuerwehr übernimmt und wie man sich im Brandfall richtig verhält. Mit einer gelungenen Mischung aus Theorie und Praxis verstand er es, die jungen Besucher aktiv einzubeziehen.

Ein Höhepunkt waren die anschaulichen Experimente rund um das Thema Feuer. Diese zeigten, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuer ist. Für die älteren Kinder führte Kurt Schabacka das Experiment der „brennenden Hand“ vor. Unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen wurde dabei eindrucksvoll demonstriert, wie wichtig Vorsicht im Umgang mit Feuer ist.

Brandschutztag in Wahlwinkel
Bei fast 30 Grad Hitze in Wahlwinkel waren die Übungen mit Löschwasser eine besonders beliebte Station.© Stadtjugendfeuerwehr Waltershausen | René Winkler

Auch der praktische Teil kam nicht zu kurz. Auf dem Außengelände konnten die Kinder selbst ein Strahlrohr in die Hand nehmen und mit Wasser auf verschiedene Ziele spritzen. Bei den sommerlichen Temperaturen sorgte diese Station für viel Freude und willkommene Abkühlung.

Als Stadtjugendfeuerwehrwart der Stadt Waltershausen freue ich mich über solche Veranstaltungen. Genau solche Erlebnisse können den Grundstein dafür legen, dass junge Menschen den Weg in eine unserer Jugendfeuerwehren finden. Unsere Nachwuchsarbeit lebt von solchen Angeboten, bei denen Lernen und Spaß miteinander verbunden werden.

150 Jahre Feuerwehr Grabsleben
Nicht nur Einwohner, auch Kameraden aus anderen Orten wie Bienstädt oder Tüttleben feierten mit der Freiwilligen Feuerwehr Grabsleben.© Freiwillige Feuerwehr Grabsleben | Leonardo Rumph

150 Jahre Bestehen der Feuerwehr Grabsleben

Die Freiwillige Feuerwehr Grabsleben feierte gemeinsam mit dem Feuerwehrverein ihr 150-jähriges Bestehen. Nerina Mohring blickt für den Verein auf das Festwochenende vom 19. bis 21. Juni zurück:

Ein Wochenende lang haben wir gefeiert: Unsere Feuerwehr ist schon 150 Jahre alt. Den Auftakt bildete am Freitag ein großer Festakt mit festlicher Musik und Ehrungen für geladene Gäste. Dabei bekam Sigmar Ernst von Staatssekretär Andreas Bausewein die bronzene Ehrenmedaille des Thüringer Feuerwehrverbands für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen überreicht. Anschließend klang der Abend mit gemütlichem Beisammensein für alle aus. 

150 Jahre Feuerwehr Grabsleben
Zum Festakt ließen die Mitglieder der Feuerwehr es sich nicht nehmen, sich in Schale zu schmeißen.© Freiwillige Feuerwehr Grabsleben | Lena Kuno

Am Samstagmorgen zeigten bereits die Jugendfeuerwehren der Region Drei Gleichen ihr Können bei dem gemeinsamen Geländelauf der Jugendfeuerwehren, welcher in Kooperation der Feuerwehren Grabsleben und Tüttleben entstand. Es gab 21 Mannschaften und rund 200 Teilnehmer.

Dabei trat unsere Jugendfeuerwehr Cobstädt/Grabsleben, die mittlerweile rund 20 Kinder zählt, mit zwei Gruppen an und schnitt sehr gut ab. Wir sind sehr stolz. Den ersten Platz sicherte sich die Gruppe Eins der Jugendfeuerwehr Bienstädt. Den zweiten Platz konnte die Jugendfeuerwehr Seebergen gewinnen, dicht gefolgt von Gruppe Eins der Jugendfeuerwehr Pferdingsleben.

Buntes Programm und viel Kampfgeist bei Wettbewerben

Ab 13 Uhr erwartete die Besucher ein buntes Familienprogramm mit Spielmobil, Hüpfburg, Bungee-Run, Rollenrutsche, Kinderschminken, sowie dem traditionellen „Löschangriff nach alter Tradition“, bei dem auch die „Großen“ ihr Können unter Beweis stellen konnten.

150 Jahre Feuerwehr Grabsleben
Neben einem Wettkampf im Löschangriff gab es auch ein Volleyballturnier.© Freiwillige Feuerwehr Grabsleben | Nadine Lehmann

Dabei belegte die Freiwillige Feuerwehr Gamstädt wohlverdient den 1. Platz. Auf dem 2. und 3. Platz folgten dann die Freiwilligen Feuerwehren aus Mühlberg und Gruppe Grabsleben Eins. Auch unsere Jugendfeuerwehr zeigte, was sie bereits gelernt hat. DJ Micha Tzschirner sorgte dann am Abend für Stimmung.

Der Sonntag begann um 9.30 Uhr mit einer Feuerwehrandacht unter freiem Himmel, die musikalisch festlich begleitet wurde und auch eine Segnung der Einsatzkräfte der Feuerwehr beinhaltete. Ab 11 Uhr gab es den gemeinsamen Frühschoppen. Anschließend standen das vierte Volleyballturnier sowie der beliebte Wanderpokalwettbewerb auf dem Programm.

Trotz extremer Temperaturen gaben alle Teilnehmer und Teams ihr Bestes und die „Kleinrettbacher Netzfetzer“ konnten sich den 1. Platz sichern und den Wanderpokal mit nach Hause tragen. Auf dem 2. und 3. Platz folgten die „Sportfreunde Cobscht“ und „Die anderen Netzfetzer aus Kleinrettbach“.

Die Freiwillige Feuerwehr Grabsleben sowie der Feuerwehrverein Grabsleben bedanken sich bei allen Beteiligten und dem Hauptsponsor der Veranstaltung, GraNott Gas GmbH, für ihre Unterstützung und freuen sich auf weitere Projekte und Festlichkeiten. Auch der Schirmherr, unser Bürgermeister Jens Leffler, ist sehr zufrieden.

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